- 14 -
2. Sportplatz in Horressen
Der Vorsitzende nimmt Bezug auf einen Antrag der SPD-Fraktion, der zum Gegenstand hat, auf die Renovierung des Sportplatzes in Horressen zu verzichten und statt dessen einen gemeinsamen Sportplatz für die Stadtteile Horressen und Eigendorf im Bereich der Waldschule anzulegen. Die SPD-Fraktion hat ihren Antrag begründet mit dem Hinweis auf die enormen Kosten für den Ausbau des Sportplatzes in Horressen (ca. 350 000,-- DM) und die Möglichkeit, durch den gemeinsamen Bau des Sportplatzes diese Kosten zu sparen.
Wie in der letzten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses vereinbart, hat ein Gespräch der Fraktionsvorsitzenden mit den Vertretern der betroffenen Vereine (SV Horressen, SG Horressen-Elgendorf, TSV Eigendorf) stattgefunden. Bürgermeister Mangels erklärt, die Vertreter des SV Horressen hätten sich nachhaltig für die Beibehaltung des Standortes des Sportplatzes in Horressen ausgesprochen. Die Vertreter des TSV Eigendorf hätten für eine Sportplatzanlage im Bereich der Waldschule plädiert. Die Repräsentanten der SG Horressen- Elgendorf hätten sich auch für die Beibehaltung des Sportplatzes in Horressen ausgesprochen. Darüber hinaus hätten die Vereinsvertreter weitergehende Vorstellungen entwickelt, die auf den Bau eines Sportplatzes in Eigendorf abzielten.
Das Gespräch habe dazu geführt, daß Ratsmitglied Widner den Antrag seiner Fraktion zurückgezogen habe. Man habe vereinbart, mit der Renovierung des Sportplatzes in Horressen zu warten, bis die gesetzte Frist für eine Entscheidung über die weitere Verwendung des Sportplatzes in Eigendorf (31.1280) verstrichen sei. Um jedoch nicht unnötig Zeit zu verlieren, solle die Verwaltung die Kostenermittlungen für die Renovierung des Sportplatzes in Horressen weiterbetreiben.
3. "Open-Air-Festival" und Einstellung des Sozialarbeiters
a) Gegenstand der Diskussion zu diesem Punkt sind die Aussagen von Bürgermeister Mangels in der letzten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses über das Engagement der Jugendlichen der Initiativgruppe Jugendzentrum bezüglich der Verpflichtung von Gruppen für das von ihr initiierte "Open-Air-Festival" am 31. 8. 1980 und die Aussagen dazu von Ratsmitglied Widner (SPD) im nichtöffentlichen Teil dieser Stadtratsitzung. Auf Anordnung von Bürgermeister Mangels berichtet der zuständige Sachbearbeiter, VG-Oberinspektor Henkes, über seine Gespräche mit den Mitgliedern der Initiativgruppe Jugendzentrum wegen der von ihnen erbetenen Vorschläge, welche Gruppen für das Festival verpflichtet werden sollten. VG-Oberinspektor Henkes erklärt, er habe die Initiativgruppe Jugendzentrum um Vorschläge gebeten und eine Frist genannt. Nach ergebnislosem Verstreichen dieser Frist habe er angefragt, welche Gruppe man nehmen solle. Die Mitglieder der Initiativgruppe hätten ihm erklärt, man habe dies noch nicht besprechen können. Er habe dann eine erneute Frist gesetzt und darauf hingewiesen, daß die Zeit sehr dränge. Es seien zwar daraufhin zwei Vertreter der Initiativgruppe Jugendzentrum bei ihm gewesen, konnten aber keine konkreten Vorschläge machen. Daraufhin habe die Verwaltung selbst zwei Gruppen verpflichtet, um die Veranstaltung durchführen zu können.
Angesprochen wird auch die Äußerung von Bürgermeister Mangels in der letzten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses, nach der Mitglieder der Initiativgruppe Jugendzentrum gefragt haben sollen, "was für sie (die Initiativgruppe) bei dem Festival herausspringe". Die Richtigkeit dieser Aussage wird von den Ratsmitgliedern Widner und Friemel (SPD) bezweifelt.
- 15 -

