Akte 
Sitzung 26. Juni 1980
Entstehung
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3.1 Die Fahrbahn der Köppelstraße wird von der Einmündung in die Baumbacher Straße bis zum Anwesen Görg (letztes Haus auf der rechten Seite) ausgebaut. Ein Bürgersteig wird nicht angelegt.

3.2 Die Köppelstraße soll sobald wie möglich als Einbahnstraße ausgewiesen werden, um die Gefahren des Begegnungsverkehrs in dieser engen Straße zu vermeiden.

3.3 Für das Jahr 1981 ist vorzusehen, den Rest der Köppelstraße (ab Anwesen Görg bis zum Einmündungsbereich Weststraße)auszubauen. Dieser Streckenabschnitt soll einen einseitigen Bürgersteig erhalten.

3.4 über weitere verkehrslenkende Maßnahmen, die sich aus der Einbahnstraßenregelung ergeben, soll nach Fertigstellung der Weststraße entschieden werden. Das Umlegungs­verfahren im dortigen Bereich soll möglichst schnell abgeschlossen werden, um die Weststraße fertigstellen zu können.

Punkt 11/4: Beratung und Beschlußfassung über die Gestaltung des Vorderen Rebstockes (Antrag der SPD-Fraktion) - Anlage Nr. 4

Ratsmitglied Bacher (SPD) spricht sich dafür aus, im Bereich des "Vorderen Rebstockes" durch unterschiedliche Farbgestaltung des Pflasters ca. 4 Einstellplätze im Fahrbahnbereich auszuweisen. Er verweist auf die fehlenden Einstellplätze einiger Anlieger des vorderen Rebstockes.

Bürgermeister Mangels argumentiert gegen diese Absicht. Er macht darauf aufmerksam, daß es keine Möglichkeit gebe zu verhindern, daß im dortigen Bereich die Einstell­plätze durch ortsfremde Dauerparker blockiert werden. Im übrigen sei dies eine Angelegenheit der Verbandsgemeindeverwaltung als Ortspolizeibehörde. Die Entscheidung darüber falle nicht in die Zuständigkeit des Stadtrates.

Der Stadtrat faßt einstimmig folgenden Beschluß:

1. Für den Bereich des vorderen Rebstockes werden die aus der Anlage Nr. 4 ersicht­lichen "antiken" Straßenleuchten beschafft.

2. Die Differenz zwischen den Kosten für "normale" Straßenleuchten (Peitschenleuchten) und den o.g. Leuchten werden nicht in den beitragsfähigen Ausbauaufwand einbezogen. Die Kosten trägt die Stadt.

Punkt 11/5: Beratung und Beschlußfassung über die Anlegung einer Grillhütte

in Reckenthal (anstelle eines Bolzplatzes) - Antrag der SPD-Fraktion - Anlage Nr. 5

1. Ratsmitglied Widner (SPD) begründet seinen Antrag und verweist auf die Versammlung der Bürger von Reckenthal am 19. 6. 1980 (vgl. Anl. Nr. 5). Wie daraus ersichtlich ist, wird der Vorschlag, anstelle des Bolzplatzes, dessen Anlegung sich wegen Schwierigkeiten beim Grunderwerb nicht realisieren läßt, einen Grill platz anzulegen, in Reckenthal positiv aufgenommen. Ratsmitglied Widner betont die Bereitschaft im Stadtteil Reckenthal, ebenso wie in Bladernheim, den Grillplatz in Eigenleistung zu erstellen, so daß der Stadt nur die Materialkosten entstehen.

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