- 14 -
5. Bürgermeister Mangels gibt folgende Stellungnahmen ab:
a) Unter Hinweis auf einen Leserbrief einer Bürgerin des Stadtteiles Eschelbach vom 26.3.1979 in der Westerwälder Zeitung, der eine Entlastung des Stadtteiles Eschelbach vom Durchgangsverkehr fordert, erklärt der Bürgermeister, die Verkehrssituation im Stadtteil Eschelbach sei überhaupt nicht durch städtebauliche Maßnahmen der Stadt beeinflußt oder gar herbeigeführt. Das Verkehrsaufkommen auf der durch Eschelbach führenden Landesstraße sei normal und auf jeder Ortsdurchfahrt einer Landesstraße zu registrieren.
b) Unter Hinweis auf einen Leserbrief von Herrn Eschenauer vom 16.3.1979, in dem die zuvor in der Westerwälder Zeitung abgedruckten Äußerungen von Bürgermeister Mangels hinsichtlich der Verschuldenssituation der Stadt im Zusammenhang mit der Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses des Landesrechnungshofes in Zweifel gezogen werden, betont Bürgermeister Mangels nachdrücklich, die Finanzsituation der Stadt sei in der Kontrolle des Stadtrates, sei ausgewogen und biete keinen Grund zur Panik. Die in dem Leserbrief und auch in der Diskussion in der Stadt aufgestellten Behauptungen seien überspitzt und überzogen. Außerdem seien die Zahlen entstellt und sachlich falsch.
Bürgermeister Mangels geht auch auf den Hinweis ein, die von ihm in der Sitzung des Stadtrates vom 21.2.1979 genannten Vergleichszahlen seien insofern nicht passend, als man nur die verbandsangehörigen Städte miteinander vergleichen könne. Er betont, daß die Stadt Montabaur im Vergleich zu den anderen verbandsangehörigen Städten vergleichbarer Größe nicht - wie im Leserbrief behauptet - an der Spitze steht.
5430 Montabaur, 18. April 1979
Vorsitzender
Schriftführer:
Ratsmitglied Stüh#
Ratsmitglied Dr,

