Akte 
Sitzung 21. Februar 1979
Entstehung
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Wirkungen für die Grundstücksverhandlungen mit anderen siedlungswilligen Gewerbe­treibenden - nicht ablehnend gegenüber steht. Die Plazierung dieses Grundstückes muß jedoch so erfolgen, daß die zukünftige Bebauung sowie die Anbringung von günstigen Verkehrsanschließungen (Gleisanschluß) nicht beeinträchtigt werden.

Er stellt jedoch eindeutig fest, daß auf keinen Fall eine erschließungsfreie Zurverfügungstellung in Frage kommen kann.

In den vor einem Viertel-jahr geführten Verhandlungen ist gegenüber dem ADAC ein Grundstückspreis von 10, bis 12, DM/qm genannt worden, mit dem der Rat sich evtl, einverstanden erklären würde. Eine endgültige Entscheidung des ADAC ist in naher Zukunft zu erwarten.

Eine Meinungsumfrage unter den anwesenden Ratsmitgliedern, ob die Verhandlungen auf der Basis der kostenfreien Bereitstellung von Grundstücken im Wege des Erb­baurechtes mit dem ADAC weitergeführt werden können, ergibt, daß sich die Mehr­heit der anwesenden Ratsmitglieder gegen diesen Vorschlag ausspricht. Der Bürger­meister fragt nun, ob dem Rat eine grundsätzliche Verkaufsbereitschaft mit dem Ziel der Ansiedlung eines solchen Übungsgeländes im Bereich "Alter Galgen" besteht, unter der Voraussetzung, daß Grundstücks- und Erschließungskosten gezahlt werden.

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Bei diesem Stand der Beratung bittet Ratsmitglied Stühn (SPD) um Gesprächsabbruch, da es jetzt nicht möglich sei, eine Entscheidung herbeizuführen.

Ratsmitglied Dr. Hütte (CDU) gibt zu verstehen, daß bei ihm Verkaufsbereitschaft vorliegt.

Der Bürgermeister verzichtet auf eine abschließende Entscheidung und beendet die ^ Diskussion mit dem Hinweis, daß er Verhandlungen auf der Basis der nunmehr be- ) kannten Meinung des Rates mit dem ADAC führen will. Nachdem dann die Reaktion des ' Automobilclubs bekannt wird, ist ein entsprechender Entscheidungsvorschlag dem . i Rat zu unterbreiten. 1 '

b) Bürgermeister Mangels legt die Statistik des Einwohnermeldeamtes für die Zeit vom 1. 1. - 31. 12. 1978 vor, welche die Bevölkerungsfluktuation durch Geburten, Sterbefälle, Zu- und Wegzüge wiedergibt. Es ist festzuhalten, daß im Jahre 1978 per Saldo 2 Zugänge insgesamt zu verzeichnen sind (s. Anlage 13)

c) Umgestaltung des Platzes vor sowie des Bereiches um die kath. Pfarrkirche St. Peter in Ketten, Montabaur

Bürgermeister Mangels verliest ein Schreiben von Pfarrer Niederberger vom 30. 1. 1979. Aus ihm geht hervor, daß seitens des Verwaltungsrates grundsätz­liche Bereitschaft zur Gestaltung des Kirchplatzes sowie des Bereiches um die Pfarrkirche besteht. Die Planung müsse jedoch mit der Stadt abgestimmt werden. Infolge der zahlreichen zu berücksichtigenden baulichen Veränderungen würden hohe Kosten zu erwarten sein. Der Verwaltungsrat könne eine endgültige Beschluß­fassung nicht herbeiführen, wenn nicht vorher die Planung vorhanden sei und eine Kostenschätzung ermöglicht werde. Der Verwaltungsrat rege daher an, daß die Stadt Montabaur zunächst einmal ihre Planungsgedanken in groben Zügen bekannt gebe.

Um die Angelegenheit endlich in Angriff nehmen zu können, schlägt Bürgermeister Mangels folgendes vor:

Der Verwaltungsrat wird um eine Entscheidung gebeten, daß er die Stadt ermäch­tigt, einen Planungsauftrag zu erteilen und daß sich die Kath. Pfarrgemeinde an den Planungskosten beteiligt. Sobald der Planentwurf steht, werden Verhandlungen

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