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3. Aussagen von Bürgermeister Mangels zu den Anträgen und Fragen der Fraktionssprecher:
3.1 Zu den Ausführungen der CDU-Fraktion:
a) Zur Frage der Anlegung eines Bolzplatzes im Stadtteil Eigendorf weist Bürgermeister Mangels auf die von dem Mitglied des Verbandsgemeinderates Gerz geäußerte Vorstellung, bei der Schule solle ein für den Spielbetrieb geeigneter Sportplatz gebaut werden, hin. Auf entsprechende Frage von Bürgermeister Mangels erklärt Ratsmitglied Dr. Hütte, nach den Vorstellungen der CDU-Fraktion sei dies nicht beabsichtigt. Vielmehr wolle man einepf dem jetzt in Eigendorf vorhandenen Sportplatz vergleichbare Einrichtung schaffen.
b) Die Zuschußrichtlinien für die Jugendfahrten, Kostenkalkulation für den städtischen Friedhof und die Umfrage unter den Hauseigentümern im Bereich des Rebstockes und der Entwurf einer Satzung zur Regelung der Bebauung
im Bereich der Stadtmauer wird von der Verwaltung in Kürze vorgelegt.
c) Die Forderung nach der Neugestaltung des Kirchvorplatzes deckt sich mit den Vorstellungen der Verwaltung.
d) Die sich aus den Begehungen der Stadtteile ergebenden Forderungen nach zusätzlichen Investitionsmaßnahmen muß im Laufe des Jahres in das Investitionsprogramm eingearbeitet werden.
3.2 Zu den Ausführungen der SPD-Fraktion:
Auf die Frage nach der Ursache der Erhöhung des Haushaltsansatzes 352.586 um 3 000,-- DM auf 5 000,— DM erklärt Bürgermeister Mangels, man wolle durch die Anschaffung zusätzlicher Bücher, aber auch durch einen Schreibtisch und neue Regale, die Bücherei attraktiver gestalten. Die Inanspruchnahme der Bücherei durch die Bürger der Stadt Montabaur lasse zu wünschen übrig. In diesem Zusammenhang stellt Ratsmitglied Dr. Hütte die Frage, ob es sich jetzt noch lohnt, in den jetzigen Büchereiräumen Investitionen durch die Aufstellung neuer Regale vorzunehmen. Er verweist auf den mittelfristig zu erwartenden Abriß der Katharinenschule.
Dem hält Bürgermeister Mangels entgegen, auslösend für die beabsichtigten Maßnahmen sei eine Anregung der Landesbüchereifachstelle. Im übrigen wisse man nicht, wann tatsächlich die Katharinenschule abgerissen werden. Dies würde zumindest solange hinausgesch-oben, bis sich geeignete Räume für die Unterbringung der Bücherei finden. Ratsmitglied Stühn (SPD) stellt die Frage, ob nicht das evangelische Pfarrhaus eine geeignete Alternative wäre. Bürgermeister Mangels will diese Anregung verfolgen.
Zur kritischen Äußerung bezüglich des Außenanstriches für das Umkleidegebäude am Sportplatz in der Koblenzer Straße erklärt der Vorsitzende, das Umkleidegebäude werde noch mindestens 2 Jahre lang genutzt. Wegen seiner Lage am Eingang der Stadt dürfe es nicht dem Verfall überlassen werden. Der Außenanstrich sei im Interesse des Stadtbildes auch unter Berücksichtigung der Verlagerung des Sportplatzes geboten. Ratsmitglied Dr. Hütte regt an, einen Kostenvoranschlag dem Haupt- und Finanzausschuß und dem Bauausschuß in der nächsten Sitzung vorzulegen, der dann über die Auftragsvergabe zu entscheiden habe.
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