Akte 
Sitzung 19. Oktober 1978
Entstehung
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Nach diesen Ausführungen werden Fragen der Ratsmitglieder von den Gästen beant­wortet.

Ratsmitglied Dr. Hütte (CDU) erkundigt sich, warum nicht schon früher mit den Planungen und mit der Ausschreibung begonnen werden kann. Er verweist auf die seit dem 10. 7. 1978 verstrichene Zeit. Außerdem will er wissen, ob nicht eine getrennte Ausschreibung möglich ist.

Architekt Seuring erklärt, es sei nicht möglich, die Arbeiten getrennt auszuschreiben. Bei einem Projekt dieser Größenordnung sei eine einheitliche Ausschreibung erforder­lich. Außerdem erklärt er, es müßten detaillierte Pläne für die Ausschreibung erar­beitet werden. Dies sei letztlich im Interesse der kostensparenden Durchführung des Projektes.

Ratsmitglied Stühn (SPD) erkundigt sich, ob die drei umstrittenen Positionen im Bewilligungsbescheid den Verteilungsschlüssel für die Kostenbeteiligung von Stadt und KAS betroffen hätten. Dies wird von Böllinger verneint. Außerdem stellt Rats­mitglied Stühn die Frage, ob sich aus der Tatsache, daß das Architekturbüro Seuring seit 4 Jahren mit den Planungen des Soldatenheimes befaßt ist, Konsequenzen hinsicht­lich des Honorars ergeben. Architekt Seuring erklärt, das Honorar ergebe sich nach der HOAI.

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Ratsmitglied Schweizer will wissen, ob sich Preissteigerungen, die nach der derzei­tigen Lage am Baumarkt zu erwarten sind, Konsequenzen für den Verteilungsschlüssel zwischen Stadt und KAS haben. Dies wird von Böllinger verneint. Auf Fragen von Rats­mitglied Schweizer wird mitgeteilt, daß die Gesamtkosten im Darlehensbewilligungs­bescheid auf 6, 20 &( 4 ^ÄDM veranschlagt sind. Architekt Seuring erklärt auf entspre­chende Frage von Ratsmitglied Schweizer, ob dieser Betrag eingehalten werden könne, müsse die Ausschreibung zeigen. Verbindliche Aussagen darüber könnten derzeit nicht gemacht werden.

Ratsmitglied Müller (CDU) will wissen, ob die Mittel für den Bau des Soldatenheims im Bundeshaushalt für 1979 detailliert ausgewiesen seien. KAS-Geschäftsführer Böllinger erklärt, für den Bau von Soldatenheimen sei ein globaler Posten im Haushaltsplan ver­anschlagt. Die Mittel für die verschiedenen Soldatenheime seien gegenseitig deckungs­fähig.

Ratsmitglied Claude (CDU) stellt die Frage, was geschehe, wenn die Baukosten etwa um 20 % überschritten werden. Böllinger erklärt, in diesem Fall würde ein Ergänzungs­antrag zum Bewilligungsbescheid gestellt, von dem zu erwarten sei, daß ihm statt­gegeben würde, wenn die Kostensteigerungen auf die Preisentwicklung am Baumarkt und auf gestiegene Lohnkosten zurückzuführen seien.

Anschließend appelliert Bürgermeister Mangels an Geschäftsführer Böllinger und Architekt Seuring, sich intensiv und mit Nachdruck für einen möglichst frühzeitigen Beginn der Bauarbeiten einzusetzen. Es sei gegenüber den Bürgern nicht mehr ver­tretbar, längere Verzögerungen hinzunehmen. Rat und Verwaltung würden unglaubwürdig.

Außerdem ruft er in Erinnerung, daß der Abbruch des Kolpinghauses, der derzeit in der Bevölkerung heftig kritisiert wird, unter Prämissen erfolgte, die nicht einge­treten sind. Er macht auch darauf aufmerksam, daß der damalige Pächter - nachdem feststand, daß er nicht als Pächter des Soldatenheimes in Betracht käme*-bereits ein Pachtverhältnis in Koblenz eingegangen sei.

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