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Nach Wiedereröffnung erklärt Ratsmitglied Dr. Hütte, seine Fraktion stimme mehrheitlich für einen Preis von 15,-- DM/qm. Man wolle den Preis nicht in Relation setzen zum Umlegungspreis, sondern zum Wiederbeschaffungspreis; denn man müsse davon ausgehen, daß die Stadt mit den erzielten Verkaufserlösen neue Grundstücksflächen ankauft. Da sich der Stadtrat einerseits die Schaffung neuer Arbeitsplätze und damit die Ansiedlung neuer Gewerbebetriebe in Montabaur zum Ziel setzen müsse, andererseits auch nicht preistreibend wirken dürfe und schließlich auch fiskalische Gesichtspunkte zu beachten habe, sei nach Auffassung der CDU-Fraktion der Preis von 15,-- DM/qm angemessen.
Da der Punkt nicht auf der Tagesordnung stand, wird kein formeller Beschluß gefaßt. Bürgermeister Mangels faßt als Ergebnis der Diskussion zusammen, daß er in den Verhandlungen mit dem TÜV einen Grundstückspreis von 15,-- DM/qm als Verhandlungsbasis annimmt.
b) Anlegung eines Tennenplatzes im Schul- und Sportzentrum
Bürgermeister Mangels weist darauf hin, daß der Sportplatz an der Koblenzer Str. dringend renoviert werden muß. Die Kostenbelastung der Stadt für dieses Projekt hätte nach den Kostenvoranschlägen 125 000,-- DM betragen. Es wurden jedoch Überlegungen angestellt, die Investitionen am Sportplatz an der Koblenzer Str. nicht vorzunehmen, im Schul- und Sportzentrum einen Tennenplatz anzulegen und nach Fertigstellung dieses Tennenplatzes den Sportplatz an der Koblenzer Str. stillzulegen und die Grundstücksflächen zu veräußern. Die in der Zwischenzeit in der Kreisverwaltung Montabaur geführten Verhandlungen haben ergeben, daß die Anlegung des Tennenplatzes in dem Bereich möglich ist, in dem die Stadt bereits Grundstücksflächen erworben hat, so daß kein zusätzlicher Grunderwerb nötig ist. Die Kosten für die Neuanlegung eines Sportplatzes im Schul- und Sportzentrum werden auf 450 000,-- DM veranschlagt. Da mit einem Zuschuß in Höhe von 50 % zu rechnen ist, ergeben sich Mehrkosten gegenüber der Renovierung des Sportplatzes an der Koblenzer Straße von ca. 100 000,-- DM. Diese Kosten können durch die Veräußerung der Grundstücksfläche an der Koblenzer Straße kompensiert werden. Voraussetzung für diese Maßnahme ist es jedoch, daß dem TuS das Hausrecht für den Sportplatz im Schul- und Sportzentrum übertragen wird. Dazu hat sich die Kreisverwaltung bereiterklärt. Auch der TuS hat sich damit einverstanden erklärt, bis zur Neuanlegung des Tennenplatzes im Schul- und Sportzentrum auf dem Sportplatz an der Koblenzer Str. in seinem jetzigen Zustand weiterzuspielen.
Unter der Voraussetzung, daß der Stadtrat in einem formellen Beschluß der Finanzierung des Tenneplatzes im Schul- und Sportzentrum zustimmt, ist mit dem Westerwaldkreis folgende Vereinbarung zu treffen:
1. Der Westerwaldkreis müßte sich verpflichten, den Rasenplatz im Schul- und Sportzentrum zu bauen.
2. Der Kreis ist bereit, dem TuS Montabaur oder seinem Rechtsnachfolger das Hausrecht für den Tennisplatz einzuräumen.
3. Es ist eine Vereinbarung über die Kosten für die Unterhaltung des Tennenplatzes zu treffen, wobei zu berücksichtigen ist, daß der Sportplatz überwiegend in schulischer Nutzung steht.
Gegen die so vorgetragenen Pläne und Absprachen bestehen im Stadtrat keine Bedenken Die Ratsmitglieder Dr. Hütte (CDU) und Stühn (SPD) äußern sich positiv. Die Ratsmitglieder Schweizer und Kochern erklären auf Befragen von Bürgermeister Mangels, daß keine Bedenken bestehen.
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