Akte 
Sitzung 16. März 1978
Entstehung
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für das neue Verwaltungsgebäude der Kreissparkasse wurde an das Architektenbüro Petry vergeben. Bürgermeister Mangels erläutert die Konsequenz dieser Planungen der Kreissparkasse für die Stadt. Sofern die Stadt an diesem Projekt interessiert ist, müßte der Bebauungsplan "Altstadt I" geändert werden, und zwar müßte eine Abstufung von einer 6-geschossigen Bebauung auf eine 3- oder 4-geschossige Bebauung erfolgen. Außerdem ist eine Vorziehung des Baukörpers erforderlich, so daß die überbaubaren Flächen gegenüber dem jetzigen Bebauungsplan "Altstadt I" geändert werden müssen. Der im Bebauungsplan vorgesehene 1-geschossige Pavillon könnte gestrichen werden.

Bürgermeister Mangels stellt an die Ratsmitglieder die Frage, ob sich jemand gegen eine Änderung des Bebauungsplanes in der geschilderten Form ausspricht.

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Aus den Reihen des Stadtrates erhebt sich kein Widerspruch. Ratsmitglied Dr. Hütte (CDU) erklärt, eine 6-geschossige Bebauung, wie sie im rechtskräftigen Bebauungsplan vorgesehen ist, wäre ohnehin keine optimale Lösung. Eine Überarbeitung des Bebauungs­planes sei nach seiner Auffassung in jedem Fall notwendig.

Die Detailplanung soll in der nächsten Sitzung des Bauausschusses und des Haupt- und Finanzausschusses erörtert werden. Als Gutachter soll Prof. Deilmann, der die Planung des Rathausanbaues übernimmt, hinzugezogen werden.

Ratsmitglied Dr. Hütte regt an, das ehemalige Mitglied des Bauausschusses, Dipl.Ing. Noll, zur Beratung hinzuzuziehen. Bürgermeister Mangels erklärt, dies sei nach der Gemeindeordnung aufgrund eines Beschlusses des Ausschusses möglich. Er stellt aber gleichzeitig die Frage, ob es sinnvoll ist, künftig neben dem bestellten Gutachter, Prof. Deilmann, weitere Personen hinzuzuziehen.

Anschließend wird ein Entwurf der Planung für den Rathausanbau zur Kenntnis gegeben. Nach Auffassung der Ratsmitglieder Dr. Hütte, Roos und König (alle CDU) stellt der zur Kenntnis gebrachte Plan eine gute städtebauliche Lösung dar. Ratsmitglied Schweizer ist der Auffassung, daß "zuviel Dach" geplant sei.

Bürgermeister Mangels weist darauf hin, daß die Planung des Rathausanbaues Sache der Verbandsgemeinde sei, obgleich die Stadt aus städtebaulicher Sicht ein Interesse und Mitspracherecht an der Gestaltung des Rathausanbaues hat. Die Detailplanungen sind dem Verbandsgemeinderat zunächst zur Kenntnis zu bringen.

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Bürgermeister Mangels appelliert an die Schweigepflicht der Ratsmitglieder. Die in nichtöffentlicher Sitzung vorgetragenen Informationen seien nicht geeignet, an die Öffentlichkeit gebracht zu werden.

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Punkt 11/4: Verschiedenes, Bekanntgaben, Anfragen

a) Bürgermeister Mangels weist darauf hin, daß der Stadtpfarrer i. R. Dekan Breidling in Kürze sein goldenes Priesterjubiläum feiert. Er habe geäußert, mögliche Geschenke sollen nicht an ihn persönlich, sondern an die Patenstation in Bihar oder an Kaplan Scholz in Brasilien gerichtet werden. Trotzdem sei er der Auffassung, daß die Stadt Dekan Breidling ein persönliches Geschenk machen sollte. Er bittet die Mitglieder des Stadtrates, sich darüber Gedanken zu machen, was als Geschenk in Frage käme.

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