Akte 
Sitzung 04. Juli 1972
Entstehung
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d) Einbahnstraße im Stadtteil Eschelbach

Stadtrat Wolf weist auf eine überflüssig gewordene Einbahnbeschilderung im Stadt­teil Eschelbach im Bereich der Schulstraße hin.

Die Ortspolizeibehörde wird die Angelegenheit überprüfen,

e) Grüße vom Patenschiff "Westerwald''

Herr Korvettenkapitän Jakubowitz teilt mit, daß die 'Westerwald" zur Generalüber­holung in der Werft in Lübeck liegt. Dadurch haben der überwiegende Teil der Be­satzung und auch der Kommandant selbst Gelegenheit, ihren Urlaub anzutreten.

Im übrigen übermittelt Herr Jakubowitz Grüße an den Rat und die Verwaltung der Stadt Montabaur.

f) Freiwillige Feuerwehr im Stadtteil Eschelbach

Es wird ein Schreiben verlesen, nach dem im Gerätehaus der Freiwilligen Feuer­wehr im Stadtteil Eschelbach durch den ehemaligen Wehrführer Heibel Gegenstände und Gerätschaften entnommen wurden. Das Material ist in dem Brief einzeln aufge­führt. Herr Heibel war Wehrleiter und Vorsitzender der Freiwilligen Feuerwehr im Stadtteil Eschelbach bis zum 20. 5. 1972.

Der Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr hat Herrn Heibel wegen der Entnahme dieses Materials angesprochen. Herr Heibel hat erklärt, daß all diese Gegenstände sein persönliches Eigentum seien, das er anläßlich des Feuerwehrfestes 1968 ange­schafft und bezahlt habe. Er habe diese Sachen lediglich der Wehr unentgeltlich zur Verfügung gestellt, weil diese unvollständig ausgerüstet gewesen sei. Im übrigen habe die Gemeindeverwaltung zu dem damaligen Zeitpunkt kein Geld zur Beschaffung der Ausrüstungsgegenstände zur Verfügung gestellt. Daß das Material von ihm,

Herrn Heibel, bezahlt worden sei, war nur deshalb nicht bekannt, weil er es nicht erwähnt habe.

Der Vorstand wies Herrn Heibel daraufhin, daß er selbst unter diesen Umständen nicht einfach die Gegenstände entwenden könne, da sie ja seit Jahren in der Benutzung der Feuerwehr seien und in den Karteikarten entsprechend registriert wurden.

Herr Heibel erwiderte, daß das alles schon seine Richtigkeit habe, da er im übrigen auch mit Herrn Bürgermeister Mangels dieserhalb gesprochen habe.

Zu der letzten Aussage des Herrn Heibel gibt der Vorsitzende bekannt, daß in einem Gespräch zwischen ihm und Herrn Heibel vor allem wegen des Wechsels innerhalb der Wehrführung auch beiläufig erwähnt worden sei, daß noch irgendwelche, Herrn Heibel gehörende Materialien im Gerätehaus seien. Wenn dies durch Belege nach­gewiesen werden kann, ist die Entnahme nach Ansicht des Bürgermeisters wohl nicht zu verhindern. Die Art jedoch, wie es geschehen ist, kann man nicht gut heißen.

g) Mord am Promenadenweg

Der Vorsitzende gibt bekannt, daß er aus Kreisen der Bürgerschaft angesprochen wurde und man im Zusammenhang mit dem Mord am Ho menadenweg für besser hält, daß die dort angebrachte Beleuchtung während der Nachtstunden durchgehend brennt.

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