Akte 
Sitzung 20. Januar 1972
Entstehung
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II. Nichtöffentliche Sitzung

Punkt 11/1. ohne Vorlage

Beratung über den Bebauungsplan für das Schul- und Sport Zentrum

Die Stadtverwaltung hatte seinerzeit auf Anweisung des Landrats, Herrn Dr. Heinen, das Kreisbauamt mit der Durchführung einer ersten Planung für dieses Sportzentrum in der Bächel beauftragt.

Die drei Herren, Baurat Diederich, Herr Stenzei vom Kreisbauamt sowie der Architekt Schwirtz sind nun heute abend hier, um die vorliegenden ersten Planunterlagen durch ihre mündlichen Ausführungen zu ergänzen und zur Aufklärung beizutragen.

Nach den verschiedenen Sachvorträgen werden die anwesenden Gäste noch­mals durch die Ratsmitglieder befragt.

Im Laufe der Diskussion werden manche Unklarheiten beseitigt. Zusammen­fassend bleibt festzuhalten, daß an Herrn Diederich die Bitte geht, die jetzigen Unterlagen für die Diskussion mit dem Bauausschuß nachzu­liefern. Gleichzeitig wird er uns eine Zusammenstellung seiner Berech­nungsgrundlagen von Schulzahl und qm-Fläche laut Plan nachliefern, um das zu finden, was sich im Plan niederschlägt.

Ausgangspunkt für diese großflächige Planung war ja die Bestimmung des Standortes für die Schulturnhalle.

Es soll in der heutigen Sitzung kein konkreter Beschluß gefaßt werden.

Zusammenfassend bleibt daher festzuhalten: Die heute in der Sitzung vor­getragene Gesamtkonzeption als erste Darstellung eines Bebauungsplanes findet im Grundsatz die Zustimmung des Stadtrates. Im Speziellen gibt der Stadtrat seine Zustimmung hinsichtlich der Standortbestimmung für die Sporthalle und ist damit einverstanden, daß der Kreis auf der Basis dieses Entwurfes die Antragstellung beim Kultusministerium vornimmt.

Es wird die Bitte ausgesprochen, im ständigen Kontakt mit der Stadt und den zuständigen Fachbehörden den Bebauungsplan so zu konkretisieren, daß er alle Notwendigkeiten enthält, aber auch nicht über das Maß dieser Notwendigkeiten hinäusgeht.

Punkt 11/2, ohne Vorlage

Vergabe von Arbeiten a) Außenanlage neue Schulturnhalle

Durch die Erweiterung des Schulplatzes ergibt zu dem Weg hin, der zum Anwesen Busch führt, eine Böschung.

Der Stadtrat ist damit einverstanden, daß diese Böschung hergerichtet wird und bepflanzt wird und somit keine Stützmauer errichtet wird.

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