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lieh als Jugendzentrum genutzt zu werden. Daher sollten die Räume der Katharinenschule den Vereinen zur Verfügung gestellt werden und als Stadtbücherei und Stadtarchiv genutzt werden. Nach Auffassung der CDU-Fraktion solle die Bücherei bis auf weiteres in der Katharinenschule bleiben, um notwendige Investitionen an anderer Stelle einzusparen. Die vorgesehene Kombination biete eine optimale Nutzung des Raumangebotes.
1.2 Ratsmitglied Bacher (SPD) setzt sictfkritisch mit dem Antrag der CDU- Fraktion auseinander. Er wendet sich insbesondere bei Ziff. 1 gegen
die Formulierung "unter pädagogischer Leitung". Diese Formulierung könnte bei den Jugendlichen Vorstellungen wecken, die einem reibungslosen Betrieb abträglich wären. Im übrigen verweist er auf eine frühere Entscheidung, der bereits die Absichtserklärung zugrunde liegt, in Montabaur ein "Haus der Jugend" einzurichten.
Besonders wendet sich Ratsmitglied Bächer gegen die Ziff. 4 und erklärt, die vorgesehene kombinierte Nutzung der Katharinenschule berge die Gefahr von Konflikten in sich. Zwar stehe man grundsätzlich der Bestrebung positiv gegenüber, durch Kontakte Vorurteile bei den Erwachsenen gegen das Jugendzentrum abzubauen. Eine erzwungene Kontaktaufnahme durch die gemeinsame Unterbringung in ein und demselben Haus könne jedoch zu unnötigen Reibungen führen. Er beantragt, den letzten Satz der Ziff. 4 zu streichen.
1.3 Ratsmitglied Schweizer (FWG) erklärt, die FWG sei zwar grundsätzlich für ein "Haus der Jugend". Eine Entscheidung über die Unterbringung
in einem Gebäude könne jedoch nur fallen, wenn die finanziellen Fragen und die Frage der Trägerschaft geklärt sei (en). Außerdem scheide die Katharinenschule als "Haus der Jugend" aus, weil sie vom Raumangebot her dafür nicht geeignet sei. Er verweist auf den Antrag seiner Fraktion, in dem Gebäude Räume für die Vereine zur Verfügung zu stellen. Den Jugendlichen sei mit einer Unterbringung zusammen mit anderen Institutionen nicht gedient. Nach den bisherigen Äußerungen gehe er davon aus, die Jugendlichen wünschten ein Haus für sich. In diesem Zusammenhang verweist Ratsmitglied Schweizer auf das positive Echo des Antrages seiner Fraktion, die Katharinenschule den Vereinen zur Verfügung zu stellen, bei den betroffenen Institutionen.
1.4 Ratsmitglied Friemel (SPD) erklärt, wenn die SPD-Fraktion der Unterbringung des Jugendzentrums in der Katharinenschule zustimme, so geschehe dies "zähneknirschend". Für die SPD-Fraktion sei dies zwar die schlechteste Möglichkeit vom Raumangebot her, aber zugleich auch die letzt^Möglichkeit, in absehbarer Zeit ein Jugendzentrum zu bekommen. Gleichzeitig verweist sie auf die nach ihrer Auffassung vorprogrammierten Konflikte mit der Nachbarschaft.
2. Anträge:
2.1 Ratsmitglied Bächer (SPD) beantragt, in Ziff. 4 des CDU-Antrages den letzten Satz zu streichen.
2.2 Ratsmitglied Bächer (SPD) beantragt Einzelabstimmung über die einzelnen Punkte der Anlage Nr. 3.
2.3 Ratsmitglied Dr. Hütte (CDU) beantragt, die Vorlage anschließend insgesamt zur Abstimmung zu stellen.
ig vom .1981
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'ng vom .1981 P. VIII
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