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Die Gesamtzusammenhänge mit den baulichen Planungen sind wichtige Gründe dafür, das Straßenbauamt nun zum vorliegenden Antrag in das Verfahren einzuschalten und um eingehende Stellungnahme für die am 16.06.1981 stattfindende Stadtratssitzung zu bitten. Nach Anliegergesprächen wurden bei den Beratungen nach dem beiliegenden Zeitungsausschnitt der Westerwälder Zeitung vom 25.05.1981 auch verschiedene Straßenplanungen angesprochen.
Neben der Planung, die uns mit Schreiben des Straßenbauamtes vom 19.06.1980, wie vorstehend schon erwähnt, zur Kenntnis gegeben worden ist, sollen folgende Straßenplanungen angesprochen worden sein:
a) Planung in der Form, daß die Karl-Siebert-Straße nicht, wie jetzt bekannt, geschlossen werden soll, sondern daß sie überörtliche Verbindungsstraße zwischen der L 326 (Limburger Straße) und der L 313 (Gelbachtalstraße) wird.
b) Bekannte Planung der Verlegung der L 313 (Gelbachtalstraße) aus Richtung Gelbachtal in Richtung Sauertal durch die Anwesen im Sauertal mit Anbindung an den "Sauertal-Knotenpunkt L 313/L 326".
Wir gehen davon aus, daß das Straßenbauamt, dem wir heute auch eine Durchschrift dieses Schreibens und Kopien der Anlagen zugesandt haben, eine umfassende Stellungnahme abgibt, die bei der Stadtratssitzung am 16.06.1981 ausgewertet werden kann.
Die bisher geübte Gepflogenheit, den Leiter des Straßenbauamtes Diez einzuladen, werden Sie sicher nutzen. Der Unterzeichner befindet sich Mitte Juni 81 im Ausland in Urlaub.
Die wesentlichen Kriterien zu den Antragspunkten 1 und 4 lassen sich wie folgt vorab zusammenfassen:
Zum Antragspunkt 1:
Die Angelegenheit der Schaffung einer sicheren Fußgänger-Überquerungseinrichtung wurde in der Vergangenheit auf allen Behördenebenen mehrfach beraten. Wir dürf^, dabei auch auf die persönlichen Initiativen von Herrn Bürgermeister Mangels hi weisen, der sich in mehrfachen Beratungen mit Herrn Ltd. Baudirektor Wagner vom^ Straßenbauamt Diez um eine fußgängersichere Einrichtung bemüht hat. .
Bei allen Beratungen war für die Knotenpunkte "L 326/Limburger Straße/Karl- Siebert-Straße/Sauertal/Alleestraße/Tonnerrestraße" der erstrebenswerte Ausbau von Bedeutung, der sich aus dem beiliegenden Plan ergibt. Für den Bereich der Limburger Straße zwischen den Einmündungspunkten der Jakcb-Hannappel- Straße und der Karl-Siebert-Straße weist diese Planung eine Gesamtbreite aus, die 4 Fahrspuren entspricht (die Sperrfläche in der Mitte hat Fahrspurbreite).
Oberhalb der Einmündung der Jakob-Hannappel-Straße weist der Plan 3 Fahrspuren aus. Diese bestehen auch heute bereits in der Örtlichkeit.
Auf Grund der Gefahrensituationen bei Fahrbahnüberwegeinrichtungen
"Fußgängerfalle für Überquerungsfußgänger bei 3 oder 4 Fahrspurbreiten, Verursachung von Auffahrunfällen und damit zusammenhängend Schieben von Fahrzeugen in den Fußgängerüberquerungsraum, Entstehung von Fahrzeugschlangen bei erforderlichen zeitlangen Fußgängerüberquerungen mit Staueinwirkungen auf die Linksabbiegespuren an allen Nahbereichsknoten"
sind wir übereinstimmend mit Ihnen, der Polizei und dem Straßenbauamt zu der Überzeugung gekommen, für die Schaffung einer Fußgängerunterführung einzutreten, die
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