Akte 
Sitzung 21. August 1975
Entstehung
Einzelbild herunterladen

- 21 -

Punkt 11/4, ohne Vorlage

Verschiedenes, Bekanntgaben, Anfragen

a) Ratsmitglied Witte, SPD-Fraktion, berichtet, daß seitens der Anlieger in der Peterstorstraße Klage darüber geführt wird, daß durch die dort ansässige Auto­werkstatt Nick Lärmbelästigungen, vor allem auch in der Nachtzeit entstehen.

Bürgermeister Mangels berichtet, der Vorgang sei bekannt. Es bestehe umfangreicher Schriftverkehr zwischen den Fachbehörden. Im übrigen wird darauf verwiesen, daß die Messungen des Gewerbeaufsichtsamtes ergeben haben, daß die Lärmbelästigungen * innerhalb der zulässigen Grenzen liegen. Die Angelegenheit wird jedoch weiter verfolgt.

b) Ratsmitglied Schweizer, fraktionslos, regt an, daß an der Mons-Tabor-Straße ein Hinweisschild auf die Großturnhalle beim Gymnasium angebracht werden soll, damit Besucher von auswärts bei Veranstaltungen wie Handballspielen die Turnhalle leichter finden können.

Amtsrat Piwowarsky antwortet, dies sei mit der zuständigen Abteilung abgesprochen, und die nötigen Maßnahmen seien in die Wege geleitet.

c) Ratsmitglied Manns, CDU-Fraktion, berichtet, daß im Umlegungsgebiet "Hirtengarten" die Benennung einiger Straßen ansteht.

Der Stadtrat akzeptiert seinen Vorschlag, die Straßen im Umlegungsgebiet "Hirten­garten" wie folgt zu benennen:

Waldstraße, Auf der Heide, Hirtengarten (Verlängerung) und Friedhofsweg.

d) Ratsmitglied Dr. Hütte, CDU-Fraktion, fragt an, wann mit der Errichtung des Ver­bindungsweges vom Hochhaus der Kath. Siedlungsgesellschaft auf dem ehemaligen Ziegeleigelände zur Warthestraße gerechnet werden kann.

Die Verwaltung antwortet, daß das Siedlungswerk im Rahmen einer Bauvoranfrage die Errichtung eines zweiten Hochhauses beantragt. Dieser Bauvoranfrage sei stattgegeben worden mit der Auflage, daß mit den Bauarbeiten nicht begonnen werden darf, bevor der Weg errichtet ist. Außerdem wurde dem Siedlungswerk eine letzte Frist bis zum 1. 10. 1975 zum Bau des Verbindungsweges gesetzt.

e) Ratsmitglied Dr. Hütte, CDU-Fraktion, bemängelt, daß im Bereich des Hochhauses auf dem ehemaligen Ziegeleigelände weder Spielmöglichkeiten für die Kinder noch Ruhebänke, die insbesondere für die älteren Bewohner wichtig sind, aufgestellt sind. Ersverweist darauf, daß eine Verpflichtung für den Bauträger besteht, für solche Einrichtungen zu sorgen.

Die Verwaltung sagt zu, in dieser Angelegenheit mit der Kreisverwaltung als der zuständigen Behörde Verbindung aufzunehmen.

- 22 -