Akte 
Sitzung 25. Oktober 1973
Entstehung
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bestehend ^leeren Blechdosen und anderem Verpackungsmaterial, Pappkartons, Küchenabfällen usw. ist fdr Bauschutt, E.rdaus= hub und Gartenabfälle eine Verdichtung mit Spezialgeräten nicht erforderlich. Bauschutt, Erdausgub und Gartenabfäile ziehen auch kein Ungeziefer an (z.B. Ratten) und sie verderben auch nicht das Grundwasser.

Abgesehen von dem bei kleinen Mengen unzumutbaren Transport= kosten sind auch die Deponiekosten zu beanstanden, denn der Bürger ein Paar Eimer oder einige Schubkarren Abfall zur Deponie bringt,hat er (bei geringerem Gewicht als eine Tonne) 2 DM Deponiegebühren zu bezahlen (bei grösseren Mengen je angefangene Tonne 4 DM) .

In Montabaur sowie den Stadtteilen Eigendorf, Eschelbach und Horressen bestehen nach unserer Kenntnis der Verhältnisse noch für längere Zeit Möglichkeiten zum Abladen von Bauschutt;, Erdaushub und Gartenabfäilen. Für die Gelbachtalstadtteile wäre das noch zu prüfen.

Soweit in einzelnen Stadtteilen keine Ablagerungsmöglichkeif bestände, müsste nach unserer Meinung überlegt werden, ob an geeigneter Stelle ein Sammelplatz angelegt wird, von dem in Zeitabständen, wenn sich der Transport mit einem LK77 wirtschaftlich vertreten lässt, zur Deponie abgefahren werden kann.

Es gibt übrigens auch heute noch Haushaltungen die nicht über ein Fahrzeug verfügen um wenigstens kleine Mengen zur Deponie bringen zu können.

Venn die von uns angestrebte Lösung nicht zum Zuge kommen sollte besteht die Gefahr, dass bei Nacht= und Hebel insbe= sondere unsere Välder zu unerlaubten Müllabladeplätzen benutzt werden.

Für die Fraktion:

(Emil Uitte)