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Der Vorsitzende ergänzt diesen Vorschlag und weist auf einen Planungswettbewerb hin, für den im Haushaltsplan der Stadt bereits schon Mittel bereitgestellt waren. Wegen des Nachtragshaushaltsplanes haben sich hier jedoch finanzielle Änderungen ergeben.
Bestehen geblieben sind die Kosten für den Planungsauftrag "Frösch- pforte"(Grünanlagen) und für die Planungsmaßnahme Eichwiese, Feuerwehrhalle mit Werkstattgebäude. Diese beiden Planungsvorhaben sollen im Laufe des Winters von zwei Architekten ausgearbeitet werden. Sie stehen im übrigen im Zusammenhang mit den Sanierungsvorhaben "Altstadtsanierung I" und Erdbewegungen im Gebiet der Fröschpforte, die zur Aufführung eines Dammes und der späteren Anlage eines Stausee's führen sollen.
3. Verkauf von Grundstücksparzellen der Vorbehaltsfläche "Auf der Alberthöhe"
Herr Stadtrat König stellt an die Verwaltung die Frage, in-wieweit Baugelände aus der Vorbehaltsfläche bereits verkauft wurde und ob sich eine genügende Anzahl von Käufern gefunden hat.
Herr Gilles erklärt hierzu, daß von den 30 Grundstücken, die in diesem Gelände bereitstanden,zunächst 6 zurückbehalten wurden für die Stadt und 3 Grundstücke für die Deutsche Genossenschaftskasse Vorbehalten wurden.
Von den Grundstücken, die verteilt worden sind, haben 5 Kauflustige von der Erwerbung endgültig Abstand genommen. Ein Erwerber hat einen notwendigen Tausch des Grundstückes vorgenommen. Zum jetzigen Zeitpunkt beabsichtigen nur noch 3 Käufer, die jedoch alle nicht aus Montabaur sind, ein Grundstück zu erwerben.
Aufgrund dieser Sachlage schlägt Herr König vor, die restlichen Grundstücke erneut zum Kauf anzubieten und dies in der Presse bekanntzumachen. Dabei sollen die Parzellen zunächst den einheimischen Käufern Vorbehalten werden. Melden sich nicht genug Käufer, so können die Grundstücke auch von auswärtigen Kauflustigen erworben werden.
Wer ein Grundstück aus der Vorbehaltsfläche erwerben möchte, soll dies der Verwaltung bis Anfang Januar 1971 mitteilen.
4. Verbindungsweg zwischen Fröschpfort-und Koblenzer Straße
Herr Witte erwähnt den Ausbau des Verbindungsweges zwischen Frösch- pfort- und Koblenzer Straße, dem sogenannten Schulweg. Die bisherigen Baumaßnahmen lassen erkennen, daß man offensichtlich beabsichtigt, auf diesem schmalen Weg auch noch einen Bürgersteig anzulegen. Herr Witte hält dies nicht für notwendig, da dieser Verbindungsweg doch ausschließlich durch Fußgänger benutzt wird.
Der Vorsitzende erklärt zu diesem Punkt, daß der Ausbau dieses Weges im Rechnungsjahr 1971 nicht vorgesehen ist. Wenn der Ausbau enatfolgt, wird darüber zu entscheiden sein, ob eine klare Trennung zwischen Fußgängerbegehung des Weges und der Schaffung von Fahrmöglichkeiten der Vorzug zu geben ist, oder ob der Weg ohne Bürgersteig angelegt wird.
Sitzung v. 15. 12. 70 Leg.-P. VI
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