Akte 
Sitzung 29. November 1970
Entstehung
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Aus der Bevölkerung sind Anregungen vorgetragen worden, die er dem Stadtrat zur Kenntnis gibt:

1. die Schaffung oder Instandsetzung von Spazierwegen im Gemar kungsgebiet von Montabaur,

2 . die Unterbringung und Erhaltung des Kreisheimatmuseums,

ß. die Verkehrssicherheit, insbesondere in den Neubaugebieten.

Zu Punkt 1 erwähnt Herr König die Notwendigkeit, die vorhandenen Spazierwege regelmäßig in Ordnung zu halten und durch weitere '

Wege zu ergänzen, damit Erholungssuchende auch Wandergelegenheit finden.

Zu Punkt 2 erwähnt Herr König die bedauerliche Situation des Kreisheimatmuseums. Nachdem der ursprüngliche Bau nun für andere Zwecke genutzt wird, wurden die Museumsgegenstände mehrfach aus- ;

gelagert und befinden sich jetzt in einem Raum des alten Hospitals.

Die Stadt möge von sich aus Schritte unternehmen, damit die teil- ^

weise wertvollen Sammlungen nicht verlorengehen und der Bevölke- i.S

rung wieder zur Besichtigung zur Verfügung stehen. !

Zu Punkt ß erwähnt der Sprecher die Verkehrssicherheit, insbeson­dere in den Neubaugebieten. Der an- und abfließende Verkehr von den Parkplätzen sollte so geregelt werden, daß für die Fußgänger keine Gefahr besteht.

2. Fremdenverkehr in Montabaur - Bereitstellung von Privatquartieren

Stadtrat Witte erwähnt die Fremdenverkehrssituation in Montabaur, -

die nach seiner Ansicht attraktiver gestaltet werden sollte. Ins­besondere fehlt es in der Stadt an Privatquartieren, um auswärtige Besucher unterzubringen.

Stadtamtmann Sonnenschein als Abteilungsleiter des Verkehrsamtes erklärt hierzu, daß bis vor einigen Jahren die Reisegesellschaft Scharnow regelmäßig Gäste nach Montabaur geschickt hat, die aus­schließlich in Privatquartieren untergebracht waren. Diese Reise­gesellschaft hat jedoch Montabaur als Ferienziel nicht mehr aus­geschrieben, weil die hier allgemein vorherrschenden Verhältnisse ihr nicht günstig erschienen. Zu dieser Entscheidung dürfte im wesentlichen die stark frequentierte B 49 in der Ortsdurchfahrt beigetragen haben. Durch intensive Werbung in der Presse müßte es jedoch heute nach dem Bau der Umgehungsstraße wieder möglich sein, Privatquartiere zu beschaffen, um Erholungsuchende unterzubringen.

Der Vorsitzende erwähnt zu diesem Punkt, daß außer dem eigenen Verkehrsamt auch der Kreisverkehrsverein in die Werbung für Mon­tabaur eingeschaltet werden soll.

Herr König führt zu diesem Punkt weiter aus, daß es vielleicht nützlich wäre, ein Erholungszentrum zu schaffen, dem allen Be­dürfnissen Rechnung getragen werden könnte. So sollten beispiels­weise nicht nur Einzelzimmer, sondern auch Aufenthaltsmöglichkeit für einen Mehrzimmerbedarf vorhanden sein. Er erwähnt in diesem Zusammenhang die geplanten Vorhaben in Ransbach.

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Sitzung v.

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Leg.-P. VI

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