Blatt 10
Vor Verwirklichung des Ausbaues bedarf es einer vorherigen Einigung mit der Bundesbahn, die zuvor etwa 400 qm Eigentumsfläche einbringen muß, um bezüglich der Zufahrt zur Hohe Straße und der Gestaltung des Bahnhofsvorplatzes zu einer vernünftigen Verkehrsregelung zu kommen.
Eine zustimmende Erklärung der Bundesbahn wegen der Abgabe des benötigten Geländes liegt bisher noch nicht vor.
Was die Gestaltung des Bahnhofsvorplatzes anbelangt, erklärt der Vorsitzende, daß sich die Verwaltung auch hier mit den zuständigen Stellen der Bundesbahn in Verbindung setzen will, damit an diesem Eingangspunkt zur Stadt ein besserer Gesamteindruck entsteht als bisher.
Stadtrat Witte bemerkt zu dem Thema Bahnhofsvorplatz, daß er hier schon einiges bei den zuständigen Stellen unternommen habe. Er bittet um Überlassung des bisherigen Schriftverkehrs.
Stadtrat Schäfer bemängelt, daß an der Druckerhöhungsanlage an der Ecke Hunsrückstraße/Albertstraße außerhalb der Umzäunung zum Bürgersteig hin Schutt und Unrat abgelagert worden ist. Er bittet um Beseitigung, falls es sich dabei um städt. Gelände handelt.
Amtsrat Gilles erklärt hierzu, daß sich dieses Gelände im Eigentum des Bundes befindet, soweit nicht die angrenzende Bürgersteigfläche mit Unrat bedeckt ist. Die Verwaltung wird sich bemühen, hier Abhilfe zu schaffen.
Weiterhin greift Stadtrat Schäfer noch einmal die Frage des Soldatenheimes als Stätte der Begegnung in Montabaur auf.
Herr Schäfer weist daraufhin, daß zum gegenwärtigen Zeitpunkt die Bedingungen sehr günstig sind, um in Verhandlungen mit den zuständigen örtlichen Stellen - und hier insbesondere mit dem Kolpingverein als Grundstückseigentümer - zu einem konkreten Ergebnis zu kommen.
Der Vorsitzende erklärt hierzu, daß in der Vergangenheit bereits Verhandlungen stattfanden, der Bau eines Soldatenheimes jedoch in den Jahren 66/67 wegen der damaligen finanziellen Misere und anderen Umständen, die an der Bauausführung lagen, zurückgestellt wurde.
Die Sprecher der einzelnen Fraktionen wollen sich ebenfalls darum bemühen, darauf hinzuwirken, daß ein solches Haus entsteht, insbesondere deshalb, weil die Stadt auf lange Sicht hin keine Möglichkeit hat, eine eigene Stadthalle für die Bedürfnisse der Bevölkerung zu bauen.
Sitzung v*\ 18.6.1970 ,
VT.Leg.
-P.;
Sitzung v. 15.7.1970
VI.Leg.-p. j 1
17171197O
VT.Leg.-P-
V.i
13. 8. 70
VI.Leg.-P.
Sitzung v.
15. 10. 70
VI. Leg.-P.
26 JTT. ^70
VI. Leg.-P.
*****^*—r-Q
Leg.-P. vi
Blatt 11

