Akte 
Sitzung 29. September 1964
Entstehung
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anpassen. Größere Erdbewegungen sind nicht zuletzt aus Kostenersparnisgründen zu vermeiden. Die Bepflanzung des Friedhofgeländes soll auf die einheimische Flora abgestellt werden, um auch im Bewuchs den Landschaftscharakter zu wahren.

Als vordringendste Maßnahme teilt Herr Schmidt auf Befragen mit, daß zunächst der Verbindungsweg vom alten Friedhof entlang der künftigen Leichenhalle zu dem jetzt in Benutzung befindlichen Grabfeld NF 1 ausgebaut werden müßte. Als zweite Sofortmaßnahme ist die bituminöse Befestigung der verlängerten Friedensstraße entlang der unteren Mauer des Ehrenhains vorgesehen. Das Grabfeld NF 1 müßte in Höhe der oberen Begrenzung des Grundstücks Keiner mit einer Stützmauer versehen werden und wasserabführende Baumaßnahmen von diesem Teil des Friedhofs und dem Ehrenhain Westerwald rechtzeitig durchgeführt werden.

Der weitere Ausbau der Hauptwege des Erweiterungsgeländes soweit er für die Erschließung vorgesehen ist, entspricht in etwa dem Kostenvoranschlag der Firma Schmidt vom 16. 12. 1963 . Nach dieser Kostenaufstellung sind erforder­

lich :

1. GeländeerSchließung

für Be- und Entwässerung 9*240,-- DM

2. Erdarbeiten

für Planierung und Bodenverbesserung 11.860,-- DM

3. Gesamtanlage

Umfriedung, Wege, Mauer und Treppe

Friedhofsmale und gärtnerische Arbeiten 84.630,-- DM

4. Sonstige Ausgaben 2.480,-- DM

5 . Planung, Bauleitung u. Unvorhergesehenes 11.790,-- DM

Gesamtbaukosten

120.000,-- DM