Akte 
Sitzung 30. November 1961
Entstehung
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Beschluß zu 11/4

Antrag auf Grundstückstausch

Oer Stadtrat faßt einstimmig folgenden Beschluß:

Der Stadtrat stimmt der Abgabe der Wegeparzelle in der Flur

25 Parz.Nr. 5818 an die Firma Arnst unter folgenden Bedingungen

zu:

a) Die Firma Arnst gibt zur Neuanlage des Fußweges einen 3,5o m breiten Wegestreifen von der Parzelle Flur 25 Parz.Nr. 3835 an die Stadt ab.

b) Die Firma Arnst trägt die Kosten der Vermessung und alle Kosten aus dem Vertrag einschließlich etwaiger Steuern.

c) An den Ausbaukosten des neuen Weges beteiligt sich die Firma Arnst entsprechend dem Zustand der von ihr erworbenen Wege­parzelle 5818 im Zeitpunkt der Übergabe.

Punkt 11/6 Mitteilungen

Unter Punkt Mitteilungen geht der Vorsitzende auf verschiedene Schreiben des ehemaligen Mitbürgers Manfred Schloß, z.Z. wohn­haft in Kopenhagen, ein. Dr. Schloß regt in diesen verschiedenen Schreiben an:

1. ) eine Bedenkschrift über das Schicksal der ehemaligen jüdischen

Bürger in Montabaur zu verfassen,

2. ) auf Vorschlag des Pfarrers Ferdinand Ebert, wohnhaft in

Osterspai, Kreis St. Goarshausen (mit dem Herr Schloß ebenfalls korrespondiert hat) einen Gedenkstein auf dem jüdischen Friedhof in Montabaur zu errichten. Dieser Gedenk­stein soll von der Stadt Montabaur gestiftet werden.

Als erster Diskussionsredner meldet sich der Fraktions-Sprecher der CDU, I. Beigeordneter Pehl, zu Wort. Er führt aus, daß die Stadt Montabaur der israelitischen Kultusgemeinde vor Jahren an-k,

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geboten hat, den jüdischen Friedhof 50 Jahre in Pflege zu nehmen und dann einzuebnen. Dieser Vorschlag wurde von der jüdischen Kultusgemeinde in Koblenz, die dafür zuständig ist, abgelehnt.

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2.3.

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29.3. 1962 *

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14.6.

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14.8

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13.12.

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