Zunächst muß nun der Aufbauplan zur Bezirksregierung eingereicht werden, um genehmigt zu werden. Dann wird er festgesteilt und 4 Wochen offengelegt.
Weiter wendet der Bürgermeister noch ein, daß die Vorbehaltsflächen im Wirtschaftsplan erforderlich sind. So müssen wir u.a. daran denken, daß in Montabaur einmal ein Schlachthof gebaut wird, der dann für den ganzen Unterwesterwald ist. Es werden noch weitere öffentliche Gebäude erstellt werden müssen. Bei Vergrößerung der Stadt muß auch an den Bau von weiteren Kirchen gedacht werden. Wir brauchen einen neuen Kindergarten mit Spielplatz.
Beigeordneter Pehl dankt namens der CDU-Fraktion dem Bürgermeister für die sehr ausführlichen und umfassenden Darlegungen.
Auch er würdigt die umfangreiche Arbeit des Planers Dr. Mühlhopt.
Die CDU'Fraktion erklärt sich mit den vorgelegten Plänen einverstanden.
Stadtrat Witte führt aus, daß man vor einigen Jahren als die Aufstellung des Planes beschlossen wurde der Meinung war, die Angelegenheit in einer Legislaturperiode erledigen zu können. Jetzt wo alles fertig vorliegt kann man erst ermessen welche Arbeit mit der Erstellung der Pläne verbunden war. Es wäre zu wünschen, daß jetzt die Dinge bald unter Dach und Fach kommen und auf ihnen weiter aufgebaut werden könne.
Was einen Schlachthof in Montabaur anbetreffe, so sei dies ein brennendes Problem.
Die SPD.-Fraktion erklärt sich mit den Plänen so wie sie vorgelegt wurden einverstanden.
Stadtrat Kunkler erklärt sich namens der FDP-Fraktion im Grunde genommen mit den Plänen einverstanden.
Er fragt nur an, wie weit wohl die Ziegelei noch weiter ausgebeutet werden solle und wie man sich einmal die Auffüllung des ausgebeute- ten Trichters denke. Weiter erhebt er Bedenken dagegen, daß die vorgesehen Parkmöglichkeiten bei dem ständig wachsenden Kraftwagenverkehr nicht ausreichen würden. Wie denkt man sich einmal die Lösung der Durchfahrt im Steinweg?
Bürgermeister Kraulich entgegnet noch auf die Anfrage des Herrn Kunkler, daß man es bis heute noch nicht so bestimmt sagen könne, wie weit das Gelände für die Ziegelei ausgebeutet werde und wie dieses später Verwendung findet. Im Bebauungsgebiet Alberthöhe werden u.a. durch Schaffung von Standspuren auch zhhireiche Parkmöglich— keiten geschaffen. Wie die Durchfahrt durch den Steinweg einmal gelöst werden wird, kann man heute noch nicht genau festlegen. Nach dem Vorschlag auch des Stadtbaumeisters wäre es sicher am einfach— sten, wenn eine Seite niedergelegt würde. Aber darüber kann und soll heute noch nicht beraten werden.
Die Fraktionen sind mit dem Entwurf des Wirtschafts- und Aufbauplanes in der vorliegenden Form einverstanden und bitten die Verwaltung, den Weg zu beschreiten, der am schnellsten zur Genehmigung der Vorgesetzten Behörden führt.
Der Plan wird einstimmig gutgeheißen.
Um 19,15 Uhr schließt der Bürgermeister die Sitzung.

