Akte 
Sitzung 25. März 1960
Entstehung
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Montabaur, den 28. März 1960 N i e d e r s c h r i f t

über die Sitzung des Stadtrates am 25. März 1960

Anwesend waren unter dem Vorsitz von Bürgermeister Kraulich:

dieBeigeordneten:Pehl, Scheidt, Joras, '

die Städträte: Morschheuser, Foerster, Seepe, Weimer, Mahn, ? t

Rothbrust, Decker, Witte, Duckwitz, Kraemer, ^

Kamp, Kuntermann, Rätz, Kunkler. !i

Entschuldigt fehlte: Stadtrat Eberz,

unentschuldigt fehlten die Stadträte Burg und Speier. j *

Bürgermeister Kraulich eröffnete um 17,15 Uhr die Sitzung. Er stell- te zunächst fest, daß form- und fristgerecht geladen war und der J Stadtrat beschlußfähig ist.

Der Bürgermeister begrüßt noch besonders Stadträtin Fri. Seepe, die krankheitshalber in der letzten Zeit nicht an den Sitzungen teilnehmen konnte. Ebenso begrüßt der Bürgermeister recht herzlich die Damen und Herren der Presse und die Bürger im Zuhörerraum.

Es wird dann sofort in die Tagesordnung eingetreten.

I. Öffentliche Sitzung.

Punkt 1

Bewilligung von Spenden für Frejus und Agadir.

Der Deutsche Städtetag hat sich mit Rundschreiben an die Städte J

und Gemeinden der Bundesrepublik gewandt mit der Bitte, der Not im Katastrophengebiet in Frejus und Agadir durch Spenden steuern zu helfen.

Die Angelegenheit wurde im Finanz- und Hauptausschuß beraten und sollte sich auch die Stadt Montabaur im Rahmen der Möglichkeit an dieser Hilfsaktion beteiligen.

Stadtrat Fehl schlägt namens der CDU-Fraktion des Stadtrates vol 25. 3.

für die Katastrophengebiete Frejus und Agadir je 200, DM zu sj i 960

den. . --

Die Fraktionen der SPD. und FDP. schließen sich dem Vorschlag der 12 , 5 .

CDU-Fraktion an. i960

Der Stadtrat beschließt einstimmig, zur Linderung der Not in den Katastrophengebieten von Frejus und Agadir eine Spende von je 200, DM, zus. = 400, DM zu bewilligen.

Punkt 2

Beratung des Prüfungsberichtes über das Wasserwerk.

Jedem Stadtratsmitglied ist ein eingehender Bericht in dieser Angelegenheit zugegangen.

Der Bürgermeister führt aus, daß die Dinge, mit denen sich der Stadtrat heute befassen muß, keineswegs neu sind. Im Finanz-

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29. 8. 1960 1

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