Oie Verwaltung will noch versuchen bei Abnahme über 20.000 kWh. wenigstens einen Rabatt von 5 % zu erhalten.
Es kommt zu einer eingehenden Aussprache an der sich alle Fraktionen beteiligen und teils Vorschläge machen, u.a. nachts zu pumpen und so in den Genuß des Nachtstromtarifs zu kommen.
Das scheitert aber daran, daß nachts die erforderliche Menge nicht auf Vorrat gepumpt werden kann und auch kein weiterer Behälter zum Auffang vorhanden ist.
Die Stadtverwaltung geht ja auch mit dem Tarifvertrag kein Risiko ein, da sie sich nicht für Jahre zu binden braucht.
Der Stadtrat beauftragt einstimmig die Verwaltung in dem vorgeschlagenen Sinne mit der Kevag abzuschließen, aber trotzdem zu versuchen, den 10 %igen Rabatt zu erhalten.
Punkt 2
Wasseranschluß außerhalb des Bebauungsgebietes.
Der Landwirt Bender, Montabaur, hat sich mit seinem landwirtschaftl. Betrieb von Allmannshausen nach der Staudter Straße umgesiedelt. Anläßlich einer Besprechung wurde der Landsiedlung vorbehaltlich der Genehmigung durch den Stadtrat zugesichert, daß es möglich wäre, diese Siedlerstelle an die städt. VasServersorgung anzuschließen.
Voraussetzung für die Verlegung der erforderlichen Wasserleitung in den Straßenkörper war, daß die Stadtverwaltung diese Leitung in Eigentum und Unterhaltung übernimmt.
Die Stadtverwaltung ist auf Grund ihres Erschließungsprogramms für das Gebiet hinter der Autobahn (Alter Galgen) selbst an der Verlegung der Wasserleitung interessiert.
Die Verwaltung hatte den Vorschlag gemacht, daß Bender eine Anschlußgebühr von 1.650,— DM zahlen solle.
Der Bürgermeister gibt sodann einen Antrag von Bender bekannt, den er erst heute eingereicht hat. In dem Antrag ist die finanzielle Lage des Bender, die sehr angespannt ist, dargelegt. B. bittet, ihm die Anschlußgebühr ganz zu erlassen.
An der anschließenden Aussprache beteiligen sich.alle Fraktionen.
Die Verwaltung macht schließlich den Vorschlag, daß Bender die Kosten für eine hunderter Leitung tragen solle, die man statt einer achtziger legt. Oie Kosten würden sich dann schätzungsweise auf DM 1300,— belaufen.
Der Stadtrat faßt einstimmig folgenden Beschluß:
Die Wasserleitung vom Anschluß Allmannshausen bis zur Siedlerstelle Bender wird von der Stadtverwaltung nach ordnungsmäßiger Verlegung in Eigentum und Unterhaltung übernommen.
Die Stadtverwaltung verzichtet auf Barzahlung der Anschlußgebühr, wenn Bender die Kosten einer hunderter Leitung von Allmannshausen bis zur Abzweigung Staudter St^äße (alter Galgen) übernimmt.
Punkt 3
',A
t
25 o 3. 1960
12. 5.j I960
2 ,
29. 8J 1960
TT
5usätzliche Bauarbeiten in der Josef Kehrein-Schule.Bericht des 3ürgermeis t er s.
)er Finanz- und Hauptausschuß ist über die Angelegenheit in seiner Sitzung bereits unterrichtet worden.
9

