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Anschließend erläutert Oberinspektor Gilles eingehend die Posi- tionen der Emzelplane 0 - 9 .
Mit der eingehenden Erläuterung der Einzelpläne sind die Darlegungen von Oberinspektor Gilles beendet.
Bürgermeister Kraulich nimmt nun Stellung zum Haushaltsplan Er führt unter anderem aus, daß der Etat außer Volksschulerweiterungs bau und Bachverrohrung keine großen Arbeiten enthalte. Aber es ist wenigstens das erreicht worden, was wir uns in den vergangenen Jahren vorgenommen hatten.
Die Verwaltung hat sich bemüht, in diesem Jahr dem Stadtrat einen ausgeglichenen Etat vorzulegen. Sie ist dabei in der Schätzung der Einnahmen in einigen Punkten an die Grenze der Erwartung gegangen.
Wir hoffen aber trotzdem, daß es gelingen wird, den Haushaltsplan auch ausgeglichen abzuschließen. Die Ansätze müssen das Jahr über genau überwacht werden und wenn größere Ausfälle eintreten, müßte die Verwaltung geplante Arbeiten abblasen.
Die Verwaltung hat sich bemüht, im Rahmen des möglichen den Straßenbau weiter durchzuführen. Für die Instandsetzung der alten Straßen konnte ein verhältnismäßig kleiner Betrag eingesetzt werden.
Für neue Beleuchtung ist die Kaiserstraße, Tiergarten- und Gerichtsstraße vorgesehen.
Nicht alle Wünsche, die an einen herangetragen werden, können erfüllt werden. Wenn man die Finanzen der Stadt in Ordnung halten will, kann man nicht mehr ausgeben als man einnimmt. Es ist leider nicht so, daß dadurch, daß wir an Steuern die Landesnormalsätze erheben, auch einen Finanzausgleich des Landes erhalten. Wohl hat die Stadt nicht unerhebliche Zuschüsse für den Volksschulerweiterungsbau und die Bachregulierung bekommen.
Der Bürgermeister hebt hier besonders die gute Zusammenarbeit mit dem Wasserwirtschaftsamt hervor.
Zum Stellenplan führt der Bürgermeister aus, daß die personelle Besetzung der Verwaltung sehr knapp gehalten sei. Ob das bei der ständigen Vergrößerung der Stadt und den wachsenden Anforderungen an das Personal so bleiben wird, ist zweifelhaft.
In seinen Ausführungen über den Schuldendienst unterstreicht der Bürgermeister noch einmal die Ausführungen des Oberinspektors Gilles.
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Die Verwaltung wird sich bemühen, auch weiterhin im Rahmen der Finanzkraft ihr möglichstes zu tun. Ais nächste große Aufgabe steht der Ausbau der Kanalisation und Bau der Kläranlage an. Diese Dinge können nicht weiter hinausgeschoben werden, Wir wollen nichts versäumen und die Aufgaben, die gelöst werden müssen', sollen gelost werden, es ist nicht damit getan, daß man sich davor druckt.
Der Bürgermeister dankt abschließend seinen Mitarbeitern der er— waltung und den Ausschüssen für die Mitarbeit in den vergangenen Wochen und bittet die Fraktionen um ihre Stellungnahme zum Etat.
Beigeordneter Pehl führt namens der CDU-Fraktion des Stadtrates aus^ daß es erfreulich sei, daß nun bald der Volksschulerweiterungs bau seiner Bestimmung übergeben werden könne. Um ein gedeihliches Uaterrichän zu geHrleisten, Mußte der V.lksschulerweiterungsbau
errichtet werden. Für unsere Jugend muu uns das Beste gerade g
Es"ist^hi zum Segen für die Stadt, daß durch die Bachverr.hrung so einige Müllabladeplätze an ungeeigneten stellen verschwinden.
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