Beigeordneter Fehl stimmt namens seiner Fraktion dem Vorschlag der Verwaltung za. ^
Stadtrat Witte fragt an, wie hoch sich wohl der Preis für das Kabel insgesamt stelle. Als Preis wird ihm vom Bürgermeister ca 2 — 2.500,— DH genannt.
Es kommt za einer eingehenden Aassprache, in der u.a. auch der Strompreis diskatiert wird. Nach den Aasführnngen von Stadtrat Bankier wurde die Angelegenheit mit der Kevag noch nicht beraten.
Von der Verwaltung wie vom ^tadtrat wird dem Gewerbe— and Bür ge rv er— ein empfohlen, zunächst einmal mit der Keva& za verhandeln.
Der Stadtrat faßt einstimmig folgenden Beschlaß:
"1. Za der Beschaffang des Kabels zahlt die Stadt einen Zaschaß von DM 500,—. Der Nachweis der Beschaffang ist durch Vorlage der Rechnung zu erbringen. Im Falle der Einstellung der Beleuchtung oder Verkauf des Kabels ist ein prozentualer Betrag des Verwertangspreises an die Stadt zurückzuzahlen.
2. Die entstehenden Stromkosten werden zu 5Q %, höchstens aber 200,— DM von der Stadt übernommen."
Weiter informiert der Bürgermeister noch den Stadtrat, daß der Volksschalerweiterangsbaa planmäßig verlaufe. Die Baufirma führe die Arbeiten ordnungsgemäß aus.
Beigeordneter Pehl bringt namens der CDU-Fraktion noch einen Antrag ein.
Er führt aas, daß in einer der letzten Stadtratssitzangen schon der Antrag gestellt worden sei, den Wolfsturm als altes Wahrzeichen der Stadt baulich za überholen and die Baufälligkeit zu beseitigen. Beigeordneter Pehl gibt den Wortlaut des Antrages wie folgt bekannt:
"In einer der letzten Stadtratssitzangen wurde bereits von der Fraktion der CDU darauf hingewiesen, daß derWolfsturm einer dringenden Reparatur bedarf. Es wäre sehr bedauerlich, wenn dieser Turm, eines der wenigen Wahrzeichen der Geschichte unserer Stadt, das ans erhalten geblieben ist, dem Verfall preisgegeben würde.
Die Fraktion der CDU beantragt daher, daß die Baaschäden behoben werden, damit das Bauwerk in einem seiner Geschichte würdigen Zustand versetzt wird. Die dazu notwendigen Mittel sind im Nachtrags- hausha-i-tsplan bereitzustellen. "
Bürgermeister Kraulich meinte, der Turm dürfe auch nicht länger als Schuppen and Abstellplatz dienen. Wenn man den Zustand wie vor vielen Jahrzenten wieder herstelle mit einem Turmhelm usw. dann würde das schätzungsweise 40.000,— DM kosten, aber daran sei ja nicht gedacht. Die Dringlichkeit der Instandsetzung, vor allem der Gefahr von Unfällen durch spielende Kinder vorzabeujgen, wird anerkannt.
An der anschließenden Aussprache beteiligen sich alle Fraktionen.. Beigeordneter Pehl führt noch ergänzend aus, daß der Turm jetzt eine Gefahr für spielende Kinder sei und die Regreßansprüche an die Stadt bei einem Unfall größer wären, als die Instandsetzungskosten.
;adtrat Witte äußert Bedenken, daß die Instandsetzungsarbeiten )ch in diesem Rechnungsjahr ausgeführt werden sollen, da einmal :ine Gelder hierfür bewilligt sind und die Witterung nicht gerade instig sei.
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30. 4. 1959
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