Bürgermeister Kraulich gibt die Nachricht der OPD. betreffend des Antrages auf Rückfahrkarten nnd Zehnerkarten bekannt.
Stadtrat Witte hatte seinerzeit seitens seiner Fraktion den Antrag gestellt, diesbezügliche Verhandlungen mit der Post aafzunehmen. Zehneikarten wurden bisher für alle beantragten Linien abgelehnt. Lediglich auf ein paar unbedeutenderen Linien sollen Sonntagsrückfahrkarten ausgegeben werden. Die Angelegenheit wird von der Verwaltung noch weiter bearbeitet.
Bürgermeister Kraulich gibt weiter bekannt, daß mit dem Umbau des Postamtes bald begonnen werden soll.
Die Haltestelle für die Postomnibusse wird für diese Zeit in die Kaiserstraße verlegt, während die Diensträume des Postamtes in die Räume der Fa. G-ebr. Hermes verlegt werden.
Beigeordneter Fehl bittet dafür Sorge zu tragen, daß die Bürgersteige in der Kaiserstraße so hergerichtet werden, daß die Fußgänger sie benutzen können. Bei der Instandsetzung der Bürgersteige könne man wohl auch die Bäume beseitigen, die hier nur störend seien. Bürgermeister Kraulich teilt drese Ansicht. Die Arbeitern sollen zu einem späteren Termin durchgeführt werden. Erst nachdem feststeht, wann mit der endgültigen Befestigung der Bürgersteige gerechnet werden kann, sollen die Bäume entfernt werden. Zwischen Entfernung der Bäume und Befestigung des Bürgersteigs muß ein Zeitabschnitt von 2-3 Monaten liegen, daß der Grund und Boden sich wieder setzen kann.
Wie Herr Bürgermeister weiter mitteilt, fand durch Vertreter der Bezirksregierung, Kreisverwaltung und Stadt eine Ortsbesichtigung bezüglich Parkmöglichkeiten im Stadtgebiet statt. Man einigte sich schließlich dahin, daß an den zur Zeit bestehenden.Parkgelegenheiten in der Stadt nichts geändert werden soll.
In der Wallstraße entlang der Kreissparkasse bis zum Haus Schneider ; soll Halteverbot angeordnet werden. Ein entsprechendes Schild wird angebracht.
Stadtrat Intra bittet dafür einzutreten, daß innerhalb des Stadtkerns eine 2. Poststelle für Rentenzahlung vor allem wegen der alten und gebrechlichen Leute geschaffen wird.
Bürgermeister Kraulich führt aus, daß das von der Post bereits zugesagt worden sei.
Stadtrat Kunkler bittet zu überprüfen, ob nicht die Anbringung von Parkuhren in der Bahnhofstraße und Kirchstraße zweckmäßig sei. Die Aussprache ergibt, daß man hiervon vorerst Abstand nehmen will.
Weitere Anträge und Anfragen werden nicht aingebracht. Damit ist die Tagesordnung der öffentlichen Sitzung erledigt. Es wird eine kleine Pause eingelegt.
Die Herren der Presse haben den Sitzungssaal verlassen. Der Stadu— rat beschließt in nichtöffentlicher Sitzung, die noch auf der Tagesordnung stehenden Punkte in "nichtöffentlicher Sitzung" zu beraten.
Der Bürgermeister Beschluß bekannt. Sitzung.
stellt die Öffentlichkeit wieder her und gibt den Sodann schließt der Bürgermeister die öffentliche
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