Die Stadtverwaltung an sich hat keinen großen Personalkörper.
In der Urlaubszeit bzw. bei Krankheitsfällen treten daher oft Schwierigkeiten auf.
Bisher stand im Stellenplan 1 Lehrlingsstelle. Der Bürgermeister schlägt vor, 1 weitere Lehrlingsstelle zu schaffen. Hier soll ein Mädchen als Anlernling eingestellt werden.
Weiter scheint es erforderlich, für das Bauamt einen weiteren Arbeiter einzustellen. Es soll möglichst ein Facharbeiter und zwar ein Maurer sein. Für das Wasserwerk ist die Einstellung eines Schlossers dringend erforderlich.
Elektromeister Henritzi ist sehr stark mit den Beleuchtung,sarbei- ten im Stadtgebiet beschäftigt. Für die laufenden Installationen am Wassernetz kann er nicht gut immer wieder abgestellt werden.
Der Arbeiterstamm der Stadtverwaltung ist nicht mehr sehr jung und gerade im vergangenen Rechnungsjahr war das Stadtbauamt des öfteren in Schwierigkeiten, da Arbeiter wegen Krankheit ausfielen.
Die Verwaltung war dann darauf angewiesen, Handwerker aus der Stadt mit den Arbeiten zu betrauen.
Beigeordneter Fehl spricht sich namens der CDU-Fraktion dafür aus, eine weitere Lehrlingsstelle zu schaffen und für das 'Wasserwerk einen Schlosser einzustellen. Die Einstellung eines Maurers halte er nicht für erforderlich, da die Stadt ihn nicht während des ganzen Jahres als Maurer beschäftigen könne, ihm aber hohen Lohn zahlen müsse.
Auch der Öffentlichkeit gegenüber sei die Einstellung von 3 neuen Arbeitskräften nicht gut zu verantworten.
Stadtrat Witte als Fraktionssprecher der SPD-Fraktion und Stadtrat Ratz als Sprecher der FDP-Fraktion sprechen sich für die Einstellung eines weiteren Lehrlings, eines Schlossers und eines Maurers aus, da diese Arbeitskräfte bei der G-röße der Stadt Montabaur unbedingt erforderlich seien.
Es kommt zu einer ausgedehnten Diskussion, an der sich alle Fraktionen beteiligen.
Der Bürgermeister führt dann noch aus, daß die Stadt zwar bemüht ist Facharbeiter einzustellen, diese aber keineswegs den Lohn erhalten wie draußen in der frei'en Wirtschaft. Es sei doch wohl eine alte Erfahrung, daß man sich auf einen gelernten Arbeiten besser verlassen könne als auf einen Hilfsarbeiter. Im übrigen werden auch die Facharbeiter als städt. Arbeiter dort eingesetzt wo es notwendig ist.
Stadtrat Rätz bittet; über den Stellenplan betreffs Einstellung eines weiteren Lehrlings und der Arbeiter abzustimmen und die An— gestelltenangelegenheit gesondert zu beraten.
Der Stadtrat beschließt einstimmig, einen 2. Lehrling einzustellen sowie 1 Schlosser und 1 Maurer.
Der Bürgermeister führt aus, daß die Angestellten Becker, Seyffert und Nebgen Antrag auf Höhergruppierung nach VIb gestellt haben, während der Stadtkassenobersekretär Sonnenschein um Schaffung einer In
spektorenstelle bittet, in die man
ihn einweisen solle.
Die Angestellten werden zur
Zeit nach TO.A Gruppe VII besoldet.
Prüfungen wurden von Herrn Becker und Herrn Nebgen nicht abgelegt. Herr Seyffert war Beamter des RAD und hat dort Prüfungen .abgelegt, die nach einem RdErl. des Min.d.Innern vom 31*1*57 zur Einstufung in die Gruppe VII - IV TO.A berechtigen.
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