Herrn Thewalt wurde die größere Schätzungssumme zugestanden.
Die Verhandlungen mit Herrn Thewalt waren stets sehr schwierig und zogen sich über Stunden hin. Weiter wurde eine Vereinbarung über außerhalb der Entschädigungssumme laufende noch zu erstattende Beträge gefertigt. Die Vereinbarung wurde Herrn Rechtsanwalt Pink als Rechtsberater des Herrn Thewalt zugesandt, der sich bis heute nicht gegenteilig geäußert hat. Alle Vereinbarungen und Abmachungen wurden getroffen, vorbehaltlich der Genehmigung des ^taduraües.
Nun hat sich Herr Thewalt an Stadträge persönlich gewandt und sie gebeten, sich für eine Erhöhung der Entschädigungssumme einzusetzen. Sollte der Stadtrat eine Erhöhung beschließen, so wird das Land sich kaum daran beteiligen und die Stadt müßte die Erhöhung allein tragen.
An der Aussprache beteiligen sich alle Fraktionen.
Oberrentmeister Gilles wirft ein, daß bis jetzt immer nur von einer Wertminderung des Hauses gesprochen wurde,tatsächlich habe das Haus doch auch eine Werterhöhung erfahren.
Auch die Umbaukosten haben sich im ganzen sehr erhöht, so daß die anfangs angenommene Summe wesentlich höher liegt. Eine Gesamtsumme von 60.000,— DM für Land und Stadt ist sicher nicht zu hoch gegriffen.
Man ist sich darüber einig, daß früher oder später Thewalt sekbst einen Umbau an seinem Hause hätte durchführen müssen, wie dies so mancher Geschäftsmann in den letzten Jahren getan hat.
Die Damen und Herren des Stadtrates stehen auf dem Standpunkt, daß eine Erhöhung der Entschädigungssumme oder die Gewährung sonstiger nicht in der Vereinbarung enthaltener Beträte nicht gerechtfertigt ist.
Der Stadtrat beschließt einstimmig, daß es bei der Entschädigungssumme in Höhe von 11.000,— DM verbleibt. Im übrigen erhält Tnewalt die in der Vereinbarung festgelegten weiteren Vergütungen.
Weitere Wortmeldungen erfolgen nicht mehr.
Die Stadtratssitzung ist um
21,10 Uhr beendet.
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