Montabaur, den 23. November 1957
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Niederschrift
über die Stadtratssitzung am Freitag, dem 22. November 1957. Anwesend waren unter dem Vorsitz von Bürgermeister Kraulich: die Beigeordneten: Pehl, Germann und Joras,
die Stadträte: Morschheuser, Burg, Weimer, Mahn, Frl. Seepe,
Rothbrust, Decker, Speier, Eberz, Scheidt, Kraemer, Intra, Witte„ Kunkler,
entschuldigt fehlten: die Stadträte Franz und Ratz,
unentschuldigt fehlten: die Stadträte Hartert und Kuntermann.
Stadtrat Rätz kommt gegen 20,30 Uhr zur Sitzung.
' Bürgermeister Kraulich eröffnet um 17,10 Uhr die Sitzung und stellt zunächst fest, daß form- und fristgerecht geladen wurde und der Stadtrat beschlußfähig ist.
. Die lange Tagungspause war teils durch die Urlaubszeit, teils s durch die Grippe-Epidemie, von der auch Personal der Stadtver- waltung betroffen war, bedingt.
R Bürgermeister Fraulich übermittelt sodann dem 3. Beigeordneten,
E, Landesbankvorsteher E. Joras, noch nachträglich die Glückwünsche B des Rates und der Verwaltung zu seinem 40 jährigen Dienstjubiläum, t das er am 2. 9. 1957 begehen konnte.
B Der Bürgermeister bittet, die Punkte 4c "Nachbewilligung für Kul- K turmaßnahmen (Wegebau im Stadtwald)" und 4f "Zuweisung von Bundes- t mittein für Jugendbücherei" an erster Stelle zu beraten, da Herr § Inspektor Kunst aus gesundheitlichen Gründen nicht bis zum Ende der [. Sitzung bleiben kann.
[ Der Stadtrat ist einstimmig mit der Reihenfolgenänderung der Tages- g Ordnung einverstanden.
g I. Öffentliche Sitzung.
! Punkt 4 c
! Nachbewilligung für Kulturmaßnahmen (Wegebau im Stadtwald)
g Stadtinspektor Kunst gibt an Hand der Vorlage eine ausführliche g Erklärung für die erforderliche Mehrausgabe von 8.800,— DM. g Der Betrag wurde zur Instandsetzung von Waldwegen aufgewendet, die g hauptsächlich zur Holzabfuhr benutzt werden. Die Mehrausgaben sind g durch Mehreinnahmen im Forstwirtschaftsjahr 1957 gedeckt.
g Die Wegebauarbeiten werden durch den Revierbeamten in eigener Re—
g gie ausgeführt. ^ .
g Bei Verabschiedung des Kulturplanes 1958 wird dem Stadtrat ein Eünfjahresplan für die Unterhaltung und den Ausbau der Waldwege vorgelegt.

