Punkt 3
Bau von 16 Wohnungen für Landesbedienstete in Montabaur beraten werden.
Bürgermeister Kraulich begrüßt Herrn Dr. Baumhauer.
Über die Angelegenheit wurden bereits in einer früheren Stadtratssitzung gesprochen. Herr Dr. Baumhauer hat sich bereit erklärt, einen ausführlichen Bericht zu geben und alle noch bestehenden Unklarheiten zu klären.
Herr Dr. Baumhauer führt einleitend aus, daß die Stadt Montabaur als Sitz der Bezirksregierung und vieler anderer Behörden besonders unter der Wohnungsnot zu leiden habe.
Herr Regierungspräsident Dr. Schüling hat sich in Mainz sehr dafür verwandt, daß Landesmittel für den Bau von Wohnungenfür Landesbedienstete zur Verfügung gestellt werden. Dem ist es wohl auch zu verdanken, daß, wenn der Stadtrat seine Zustimmung &ibt, in diesem Jahr noch 16 Wohnungen in Montabaur erstellt werden.
Die Heimstätte Rheinland-Pfalz übernimmt die technische und finanzielle Betreuung der Baumaßnahme. Die Heimstätte vermittelt die Darlehensbeträge, während die Darlehensverträge von der Stadt Montabaur abgeschlossen werden. Die G-esamtherstellungskosten belaufen sich auf 426.600,— DM. Von diesem Betrag bringt die Stadt bar 15.875,— DM und an Grundstücken 19.040,— DM auf.
Herr Dr. Baumhauer versichert, auch auf Anfragen aus den Reihen des Stadtrates immer wieder, daß die Darlehen zu den im Finanzierungsplan angegebenen Bedingungen gegeben werden. Von den Mietern wird eine Kostensatzmiete gefordert, die mit 1,44 DM pro qm eingeplant ist. Alle Aufwendungen für diese 16 Wohnungen werden durch die Mieten gedeckt, einschl. Verzinsung.
Bevor der erste Spatenstich gemacht wird, müssen alle Fremdmittel bewilligt sein.
Nachdem Herr Dr. Baumhauer alle aufgeworfenen Fragen von Seiten der Verwaltung und des Stadtrates beantwortet hat und keine Unklarheiten mehr bestehen, faßt der Stadtrat einstimmig folgenden Beschluß:
Die Stadt Montabaur übernimmt den Bau von 16 Wohnungen für Landesbedienstete auf der Grundlage des unter dem Datum vom 7.6.1957 vorgelegten Finanzierungsplanes der Heimstätte Rheinland-Pfalz in Mainz,
Voraussetzung der Baudurchführung ist die Wirtschaftlichkeit des Bauvorhabens auf Grund der Kostenmiete.
Die Bauausführung wird der Heimstätte Rheinland—PfaLz in Mainz übertragen, mit der ein Betreuungsvertrag abzuschließen ist.
Bürgermeister Kraulich dankt abschließend Herrn Dr. Baumhauer für seine klaren Darlegungen.
Damit ist die öffentliche Sitzung beendet. Nach einer kurzen Pause soll in nichtöffentlicher Sitzung weiterberaten werden.
Der Stadtrat beschließt in nichtöffentlicher Sitzung, die zwei noch auf der Tagesordnung stehenden Punkte in nichtöffentlicher Sitzung zu beraten
Die Öffentlichkeit wird sodann wieder hergestellt. Da keine Zuhörei den Saal wieder betreten, wird die
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