Punkt 6 Verschiedenes
Aufhebung des Bebauungsplanes "Alberthöhe".
Der am 14.8.1952 in Kraft getretene Bebauungsplan "Alberthöhe" soll für ungültig erklärt u^id durch einen neuen Bebauungsplan ersetzt werden.
Der Stadtrat hat in seiner Sitzung vom 31.8.56 beschlossen, daß der derzeitige Bebauungsplan "Alberthöhe" abgeändert werden soll.
Da der Bebauungsplan wesentlich verändert werden soll, hat die Bezirksregierung Montabaur den Vorschlag gemacht, den Plan neu zu erstellen.
Stadtrat Witte, der grundsätzlich namens seiner Fraktion die Zustimmung zur Aufhebung des Bebauungsplanes gibt, macht den Vorschlag, einen Planer mit der Fertigstellung des Bebauungsplanes zu beauftragen. Dadurch würde der Plan schneller fertig und das Stadtbauamt würde nicht zu seiner vielen Arbeit noch zusätzlich belastet.
Weiter bittet er darum, die Alberthöhe erneut zum Aufbaugebiet erklären zu lassen.
Bürgermeister Kraulich spricht dafür, daß Herr G-alke, der den Bebauungsplan bis jetzt bearbeitet hat, ihn auch vollendet.
Der alte Plan muß zunächst 4 Wochen ausgelegt werden, da gegen die Aufhebung auch Einsprüche eingelegt werden können.
Der Stadtrat beschließt einstimmig:
Der am 14.8.1952 in Kraft getretene Bebauungsplan "Alberthöhe" wird aufgehobeh.
Außerdem wird die Verwaltung beauftragt, nach Ablauf der Auslegungsfrist bei der mittleren Baubehörde das Gebiet erneut zum Aufbaugebiet erklären zu lassen.'
Punkt 6 Verschiedenes
Herr Robert Roßbach, Montabaur, Allmannshausen, hat mit Schreiben vom 6.6.57 den Antrag gestellt, die Verrohrung des Stadtbaches, der auch an seinem Anwesen vorbeiführt, baldigst durchzuführen. Das Schreiben ist den Herren des Stadtrates bekannt, da es einem jeden zuging.
Die Verwaltung wird bemüht sein, soweit die Mittel^reichen, die Angelegenheit zu berücksichtigen.
Weiter hat sich die Firma Hermes erneut an die Stadt gewandt und drängt auf Durchführung der Arbeiten.
Die Arbeiten können nicht eher in Angriff genommen werden, bis die Genehmigung der Pläne von der Vorgesetzten Baubehörde einge— gangen sind.
Der Stadtrat nimmt von diesen Zuschriften Kenntnis.
Herr Dr. Baumhauer, der Leiter der Heimstätte Rneinland—Pfalz, ist inzwischen eingetroffen. Somit kann nun der

