der gebildet werden.
Bei Aufstellung des Betriebswerkes sollte der Altholzvorrat möglichst schonend behandelt werden, um eine Vorratsaufstockung zu erreichen. Das Wachstum der sehr guten Verjüngung in den durch , Zusatzhiebe besonders stark gelichteten Beständen in den Abteilungen "Scho^höper" und"H a i n" verträgt nicht mehr lange Zeit zur Räumung, \wenn die Stadt vor großem Schaden beim Einschlag und Rücken der schweren Altholzstämme bewahrt bleiben soll. Diese Tatsache ist den Forstdienststellen hinreichend bekannt. Die Endnutzung in den überalteten Buchenbeständen muß daher beschleunigt in den nächsten Jahren durchgeführt werden. Der Stadt wurden daher auf Antrag vom 6. September 1956 ab Forstwirtschaftsjahr 1957 - I960 jährlich 300 fm Buchenholz im Vorgriff freigegeben. Die Anrechnung soll ab Forstwirtschaftsjahr 1961 nach erfolgter Zwischenprüfung des Betriebswerks angerechnet worden. Eine 20 jährige Tax- aktion, wie erfolgt, ist zur langfristig. Nach der erfolgten Zwischenprüfung wird das Gesamtbild des Stadtwaldes ein anderes. Die Rendite des Waldes muß vor allem in andere Bahnen gebracht werden.
Ob der Vorgriff mit jährlich 300 fm voll der Stadt angerechnet werden muß, wird die Zwischenprüfung ergeben.
Die schätzungsweise Reineinnahme im Forstwirtschaft-sjahr 1957 beträgt rd. 122.000,— DM.
Im Kulturplan 1957 werden einschl/ Soziallasten der Stadt =
16.000,— DM gefordert.
Die*im Plan geforderten Kulturarbeiten einschl. Wegebau sind im Interesse einer gesunden Waldwirtschaft dringend notwendig. Die Kosten zur Verhütung von Wildschäden einschl. Unterhaltung der Wollwiese (Wildwiese) mit rd. 1.200 DM sind vom Jagdpächter laut Pachtvertrag der Stadt zurückzuerstattem. Eingehende Durchsprache der beiden Pläne mit dem Revierbeamten Oberförster Reifenberger ist erfolgt.
Herr Bürgermeister dankt Herrn Kunst für seinen Bericht und führt noch ergänzend aus, daß die Stadt auch für den Wald alles getan hat und nach Kräften auch die Wege instand hält. Nach Fertigstellung der Wasserbaumaßnahme soll der Stadtrat eine Rundfahrt durch den Wald machen, um einen Überblick zu bekommen, was hier in den letzten Jahren geleistet worden ist. ^ ,
Ohne weitere Aussprache werden die beiden Pläne vom, Stadtrat einstimmig anerkannt und genehmigt.
Punkt 7 Verschiedenes.
Herr Bürgermeister gibt das Schreiben des Bundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge in Kassel vom 14. 11. v. J., betr. Fertigstellung des Ehrenfriedhofes in Montabaur bekannt. Nach diesem Schreiben soll die Fertigstellung und Einweihung in die zweite Hälfte des Jahres 1957 fallen.
Architekt Hille hatte am 13.11.1956 eine Rücksprache mit dem Herrn Bürgermeister. Bei dieser Gelegenheit äußerte er sein Mißfallen über den Ausbau der Friedensstraße in seinem Endteil hach der Gedächtniskapelle zu. Er machte nachträglich einen Vorschlag zur Abänderung, damit die Gedächtniskapelle in einen Grünstreifen zu stehen käme.
Herr Bürgermeister wie auch der Stadtrat sind der Meinung, daß diese Änderung aus technischen und finanziellen Gründen nicht mehr gut möglich ist. Architekt Hille, dem bekannt war, daß die Straße
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