Die Fraktionen der SPD und FDP geben ebenfalls ihre Zustimmung. Stadtrat Ratz bemerkt noch, daß es zweckmäßiger gewesen wäre die Kostenzusammenstellung in nichtöffentlicher Sitzung bekannt
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zu geben.
Herr Bürgermeister bemerkt hierz, auch bei ihm habe die Bekanntgabe Bedenken ausgelöst, aber schließlich könnten ja nicht alle Angelegenheiten in nichtöffentlicher Sitzung erledigt werden.
Einstimmig ist der Stadtrat damit einverstanden, daß die Wasserleitung vom Behälter Schneidmühl bis zur Stadt Ecke Koblenzerstraße / Peterstorstraße ausgebaut wird.
Punkt 3
Beschlußfassung über die Straßen-, Kanalisations- und Wasserbauarbeiten im Zusammenhang mit der Instandsetzung der B 49 vom Kleinen Markt ab. ^ 3(
Herr Bürgermeister bittet Herrn Stadtbaumeister Galke um Bericht- ^ erstattung zu diesem Punkt der Tagesordnung. h
Der Stadtbaumeister führt aus, daß die Straßenbanverwaltung, wenn p
sie die Kirchstraße ausbaue, die Auflage mache, daß die Stadt Mon- ^
tabaur die Wasserleitung und die Kanalisation in den Gehsteig ver- lege. L
Die Submission für diese Arbeiten hat 113.000,— DM ergeben
Hinzukommen noch die Wasserleitungsrohre = 35*000,— DM H*
für Setzen der Bordsteine, Straßenanschlüsse usw. 20,000,— DM ^5
Zurücksetzen der Mauern auf der Koblenzerstraße 12.000,— DM ^
180.000,— DM
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Es ist unbedingt erforderlich, daß die Kirchstraße, um den Anforderungen des Verkehrs gerecht zu werden, neu ausgebaut wird. Heute ist diese Straße noch eine Bundesstraße. Wird diese Straße jetzt ausgebaut, dann ist sie auch einmal später, wenn sie in den Besitz ^ der Stadt übergehen sollte, in einem guten Zustand.
Wenn durch die Verlegung der Wasserleitung der Stadt hohe Kosten h
entstehen und auch die Verlegung mit einigen Schwierigkeiten ver- , bunden.ist, so erscheint es doch nicht zweckmäßig, die Wasserlei- tung in der Straße zu belassen. Die neuzeitlichen Straßendecken ^
haben eine Dicke von 50 - 60 cm. Bei einem evtl. Rohrbruch wären
hier fast unüberwindbare Schwierigkeiten zu beheben und niemals könnte die Straße in den alten Zustand versetzt werden.
Herr Bürgermeister dankt Herrn Galke für seine Ausführungen und bittet um Stellungnahme der Fraktionen.
Beigeordneter Pehl führt aus, daß der Verwaltung nichts anderes übrig bleibe als in den sauren Apfel zu heißen. Ob und wie die Summe im Haushalt verkraftet werden kann, müssen spätere Überlegungen ergeben. Er hält es für angebracht, einen Teil der Ausgaben auf die Schultern der Nachkommen zu verlagern. Weiter schlägt er einen Sonderhieb vor. Was aus dem zur Verfügung stehenden Vermögen entnommen werden kann, das sollte entnommen werden.
Herr Bürgermeister fügt hier ein, daß wir aus der Endnutzung bis 1961 alljährlich 3oo fm mehr einschlagen. Auch hier kann nicht ziellos gehandelt werden.
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