Akte 
Sitzung 24. Januar 1957
Entstehung
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Stadtrat Kunkler kommt noch einmal darauf zurück, ob man beim Rasthaus nicht doch bei der Formulierung bleiben soll, daß der "Betrag" und nicht der "Zuschlag" aufgerundet wird.

An der kurzen Diskussion beteiligen sich alle Fraktionen. Es bleibt beim I. Beschluß.

Herr Bürgermeister wie Stadtrat Witt.e verweisen nochmals darauf, daß über alles in der nichtöffentlichen Sitzung Beratene unbeding­tes Stillschweigen herrschen muß, da das sonst ungünstige Auswir­kung auf weiter zu führende Verhandlungen haben kann.

Stadtrat Rätz macht den Vorschlag, eine schallsichere Tür an den Sitzungssaal oder evtl, einen Vorhang anzubringen, um zu verhüten, daß von außen die Sitzungen abgehört werden können.

Gegen 18,20 Uhr ist die nichtöffentliche Sitzung beendet. Es folgt eine kurze Pause.

Beginn der öffentlichen Sitzung um 18,-30 Uhr.

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B. Öffentliche Sitzung. ,

Punkt 1

Einführung der Beigeordneten.

Ist bereits erledigt.

Punkt 2

Beschlußfassung über den endgültigen Ausbau der Wasserleitung vom Behälter Schneidmühl bis zur Stadt (Ecke Koblenzerstraße / Peterstorstraße)

Herr Bürgermeister weist daraufhin, daß den Fraktionen eine Vor­lage mit beigefügter Kostenzusammenstellung zugegangen ist. Anschließend gibt er die Vorlagen nochmals zur Kenntnis.

In früheren Sitzungen wurde bereits des öfteren darauf hingewiesen, daß die Zubringerleitung vom Behälter Schneidmühl bis zur Stadt in­folge ihres kleinen Durchmessers für die heutigen Verhältnisse nicht mehr genügt. Der Ausbau der Wasserleitung mit größeren Rohren läßt sich nicht mehr hinausschieben. Die seit dem 2. Januar 1957 im Hoch­behälter "Himmelfeld" vorgenommenen Messungen bestätigen die Not­wendigkeit des Ausbaues der Wasserleitung. Nachdem weitere Großver­braucher an die städt. Wasserleitung angeschloesen werden sollen, ist der Ausbau nicht mehr zu umgehen.

Stadtbaumeister Galke gibt an, welchen Weg die Leitung von der Stadt Ecke Koblenzerstraße / Peterstorstraße bis zum Behälter Schneidmühl nehmen soll.

Die Kosten für den Ausbau der Wasserleitung belaufen sich auf 110. - 120.000 DM.

Die Finanzierung ist vorgesehen wie folgt:

104.000 DM werden im Nachtragshaushaltsplan 1956 bereitgestellt. 6.000 DM werden wahrscheinlich noch von den bisher für die Wasser­werkserweiterung bereitgestellten Geldmitteln übrig bleiben und zur Verfügung gestellt werden können.

Beigeordneter Pehl führt aus, daß sich der Stadtrat seit Jahren schon mit diesem Problem befaßt. Da nun die Entsäuerungsanlage nicht gebaut wird und das für diese Anlage vorgesehene Geld noch verfügbar ist - der Betrag wird im Nachtragsetat 1956 eingesetzt - ist die CDU-Fraktion mit den Ausbau der Wasserleitung einverstanden.

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