Akte 
Sitzung 17. Februar 1956
Entstehung
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Zufahrt zur Westerwaldstraße von der Jannstraße aus gesperrt werden, damit nicht im Zuge der Bauarbeiten, die erst im Jahre 1955 mit einer Wasserdecke versehene Jahnstraße beschädigt würde.

^es^irald Straße soll in 2 Bauabschnitten er= folgen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rd. 16 300 DM.

Für den ersten Bauabschnitt sind eingesetzt 10 0 00- DM.

Angebotsabgabe waren die Firmen Gebr.Kilian und Sohne,Niederelbert und die Firma Albert Weil,Limburg/Lahn.Die Firma Kilian hat das günstigste Angebot vorgelegt. Der Unterschied zwischen den beiden Angeboten beträgt 3 464,45-DM.

Die Kosten für den I. Bauabschnitt = 10 000-DM sind im Nach = tragshaushaltsplan eingesetzt. An die Bezirksregierung wurde her ans* getreten, auf die Anliegerkosten einen Kostenvorschuss zu leisten. Nur wenn das Land bereit ist, einen Vorschuß zu zahlen etwa 5000-DM kann die Straße ganz ausgebaut werden,anderenfalls nur die ersten

4o m. Jn ggp anschließenden Aussprache wird zum Ausdruck gebracht, dass Vorkehrungen getroffen werden müssen, damit die Jahnstraße von schweren Lastwagen nicht wieder ganz kaputtgefahren wird. Herr Bürgermeister erklärt hierzu, die Westerwaldstraße wird von der Koblenzerstraße aus befahren, somit bestehen diesbezüglich keine Befürchtungen für die Jahnstraße.

Einstimmig fasst der Stadtrat folgenden Beschluß:

Der Stadtrat ist damit einverstanden, daß wenn das Land einen entsprechenden . ARÜegerbeitrag im Voraus zahlt, die Western waldstraße von der Koblenzerstraße bis zur Jahnstraße als Baustraße ausgebaut wird. Wenn eineentsprechende Vorauszahlung nicht erfolgt, soll der Ausbau nur in dem vorderen Teil, der nach der Koblenzer = straße zu gelegen ist, durchgeführt werden

Der Stadtrat ist ebenfalls damit einverstanden, dass der Firma Kilian und Söhne, Niederelbert, die Arbeiten übertragen werden.

Funkt 6

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Neuregelung der Müllabfuhr ab 1. 4. 1956.

Laut Vertrag vom 1.4.1951 und 15.5.1951 war dem Fuhrunter= nehmer Willi Rossbach in Montabaur die städt. Müllabfuhr auf die Dauer von 5 Jahren übertragen worden. Dieser Vertrag endet am 31. 3.1956 und ist gemäß § 5 am 22.9.1955 zum 31.3.1956 gekündigt worden. Zum 1.4.1956 muss die Müllabfuhr neu vergeben werden.

Für die Stadt Montabaur, die sich in den letzten Jahren durch NeuaufSchliessung von Baugelände stark ausgebreitet hat und im Laufe deghächsten Jahren sich noch weiter vergrößern wird, ist eine Müllabfuhr, wie sie bisher erfolgte, nicht mehr tragbar.

Es muß ein Unternehmer gefunden werden, der erstens einen modernen Müllwagen mit staubfreier Beladevorrichtung einsetzt und zweitens auch die nötigen Arbeitskräfte selbst stellt. m i-*.

Der bisher eingesetzte Müllwagen, der von einem Traktor gezogen wurde, verlangsamte die Abfuhr der Müll ^M*ar^* der Woche 2 Müllabfuhrtage erforderlich wurden. Von ^ Stadt waren zu stellen 4 Arbeiter die nur schwer aus den städt. Betrie­ben . Stadtbauamt Wasserwerk usw. zu entbehren waren. An Kosten

entstanden jährlich etwa 14 500^--DM ^ ^ ^ ^ ,, , . , . .

Das Müllabfuhrunternehmen Fritz Herbei, Nassau/Lahn hat sich schriftlich bereit erklärt unter Einsetzung eines modernen Müll= Spezialfahrzeug 'Mercedes' mit"Kaka 'Aufbau und auf staub= frei eingestellt - die Müllabfuhr in der Stadt "°"tabaur zu einem festen M.nat.satz von 900,- übernehmen. J^die.e. Betrag

auch die Gestellung eigener Montabaur wurde aufgefordert

Die Firma Willi Bockll g^ Bückling teilt unterm 15.Febru=

y?9#Pit! Pa^Pr aP der Müllabfuhr int.r.e.i.rt i.t und er

ein Angebot baldigst abgeben will. Herr __