Akte 
Sitzung 04. November 1955
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Punkt 15

Verschiedenes.

Antrag der CDU Fraktion des Stadtrates

" ^EL^§%rakt^n Antrag i. Wortlaut bekannt.

. + im Dienste des Vaterlandes gebracht hat,

einen Gelabetrag zu überweisen. ^

Die Festlegung der Höhe des Betrages wird der Stadtverwal ­tung überlassen."

c,.+ Behandlung des Antrages erfolgt ^ der nichtöffentlichen

*

,= i

Punkt 13 Verschiedenes.

Hundertjähriges Bestehen der Schwesternstation ir Montabaur.

Die Schwesternstation Montabaur feiert am 1 . 1.1956 ihr loo jähriges Bestehen. Der Tag soll im Rahmen einer kleinen Feier festlich begangen werden.

Herr Bürgermeister hält es für notwendig, an diesem Tag den Schwestern auf irgend eine Art und Weise Anerkennung für die in die ser langen Zeit geleistete Arbeit zu zollen. Was im Hospital von den .} Schwestern geleitet wird, kann nur der ermessen, der mit dem Hospital laufend in Verbindung steht.

Herr Bürgermeister schlägt vor, jeder Schwester auf Kosten der Stadt einen 14 tätigen Urlaub zu gewähren. Gesamtkostenbetrag etwa 800,- D.M.

Einstimmig fasst der Stadtrat folgenden Beschluss:

Aus Anlass des loo jährigen Bestehens der Schwesternstation Montabaur bewilligt der Stadtrat als Anerkennung für die von der Schwesternstä&on den Bürgern der Stadt geleisteten Dienste einen 14 tägigen Urlaub der Schwestern einen Betrag im Nachtragshaushalt 1955 oder soweit notwendig 1956 bereitzustellen ist.

im

für

von 800-D.M.der Haushaltsjahr

!

!i

!)

Punkt 15

Verschiedenes.

Löschung des Wasserrdchts.

Die Firma Otto Quirmbach Montabaur hat bei dem Wasserwirt= schaftsamt Montabaur den Antrag auf Löschung der W- sserrechte für den Mühlg&ben vom wehr in der Au bis Allmsnnshausen gestellt. Das Wasserwirtschaftsamt fragt nun bei der Stadtverwaltung Montabaur an, ob gleichzeitig die Löschung der Wasserrechte des städt. Mühlgrabens von Allmannshausen bis zum Wehr Wirzenbornerstraße mit erfolgen kann.

Bekanntlich führt der städt. Mühlgraben seit Jahr und Tag wenig Wasser mit sich. Die Stadtmühle^ die kein Wasserrad mehr besitzt, ist ausser Betrieb gesetzt, wird auch in Zukunft nicht mehr in Betrieb gesetzt werden. Es besteht daher keine Veranlassung die W^sserrechue

aufrecht zu erhalten. . . , . n

Einstimmig ist der Stadtrat mit der Löschung der Wasser =

rechte einverstanden.

Herr'germeister Kraulich verliest einen Bericht des Ban = ajntes über die zur Zeit in Sang befindlichen größeren BaumaBnihmen. Bei dieser Gelegenheit stellt Herr Bürgermeister Herrn Fischer vor, d!r eich L^en.wSdiger Weis. bereit gefunden hat, di. Arbeiten

des erkranken Stadtbaumeisters ^ ^ noch einmal

Jn der nichtöffentlichen Sitzuhg wird hieraur nocn einmal

zurückgekommen. _

Stadtrat Weimer schlägt erneut vor, dass man doch eine Vcr-

- 8 -

t t