Akte 
Sitzung 04. November 1955
Entstehung
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Itehen^bleiben.'^' trotzdem kgnnen wir nicht auf halbem Wege

Herr Oberrentmeister Gilles führt aus, dass nach seiner Be = recnnung die noch bereitzustellenden 161 OOO-D.M. so aufzubrinren sind, dass ii^ Recnnungs 3 ahr 1955/56 DM 61 000- bereitgestellt werden

^ 1°? Etat 1956. es muss eben im kommen=

den Jahr unter Berücksichtigung der Wasserwerkserweiterung alles an= dere zuruckgestellt werden. ^

Herr Bürgermeister dankt Herrn Gilles für seine Ausführungen. Anschliessend bemerkt er, dass die Wasserversorgung für Montabaur ! schon immer ein heikles Thema gewesen wäre. Er ist der Ansicht, dass ' wir uns von vorne herein mit einer so hohen Summe hätten abfinden ! müssen, wenn sie nur gleich aufgestellt worden wäre. Vielleicht wird es trotzdem noch möglich sein, bei der einen oder anderen Position et= was einzusparen. j ^

Weiter gibt Herr Bürgermeister davon Kenntnis, dass er sich Hochbehälter in anderen Gemeinden und Städten angesehen habe die in !j den letzten Jahren erstellt worden sind. Diese Hochbehälter seien "

selbstverständlich nach modernsten Gesichtspunkten erstellt worden , was auch für Montabaur der Fall sein muss. Hier zu sparen , wäre falsch gespart. I

Herrn Bürgermeister hat ein in Koblenz erstellter Hochbehäl= i ter sehr gut gefallen . Auch dg?$ Wasserwirtschaft samt in Montabaur, ! dem der Plan vorgelegt wurde, habe sich anerkennend geäussert.Mit ! dem von Herrn Dipl.Jng. Gaul aufgestellten Plan bezüglich des^Lm Himmelfeld zu erstellenden Hochbehälters , ist das Wasserwirtschafts= i amt noch nicht einverstanden. '

DeifPlan den Hochbehälter auf das Himmelfeld zu stellen^ist nicht; neu. Schon aus dem Jahre 1921 liegen diesbzügliche Pläne des Dipl.Jng Endris vor. Die Pläne scheiterten damals daran, dass nicht das genü= ; gende Wasser vorhanden war, diesen Behälter zu speisen. !i

Das LandesstraßembahB^at hat mitgeteilt, dass die Umgehungs= ii straße um Montabaur gebaut wird. Um spätere Unkosten zu vermeiden, < wird gebeten, die Wasserleitungsrohre elfsprechend tief zu legen. '

Die alten Wasserquellen im Stadtwald waren in den letzten Tagen in ihrer Ergiebigkeit so zurückgegangen, dass fast wieder Sparmaß = , ;

nahmen ergriffen werden mußten. Jn kürzester Frist soll Wasser aus , , der Hainquelle in den Hochbehälter im Stadtwald geführt werden, sodaß i ' alle ^assernot behoben ist.

Der Hochbehälter auf dem Himmelfeld und die Entsäuerungsan = !'

läge sollen erst im Frühjahr 1956 in Angriff genommen werden.Bei den derzeitigen Witterungsverhältnissen würden die Anfahrtswege beim Anfahren von Material zu stark beschädigt auch könnten durch ! den bald eintretenden Frost an den Bauwerken Schäden entstehen. j.

Es folgt eine lebhafte Diskussion, an der sich alle Fraktionen ! ,

beteiligen. ^ ... ... . . ! '

Beigeordneter Fehl führt aus, dass es ihm unverständlich sei, wie die einzelnen Positionen so in die Höhe schnellen konnten.

Trotpdem muß die Wasserleitung weitergebaut werdem und seine Frak?= )<

tioifSamit einverstanden. ^ ^ i ^

Stadtrat Germann ist dafür, dass man dem Baubüro Gaul auf = gibt, genau zu begründen wie es zu dieser Fehlkalkulation kommen };

konnte. Jmmerhin beträgt die Verteuerung 28 % des Kostenanschlags. j , Stadtrat Rätz fragt weiter an, wie sich die Stadt gegenüber Gaul schadlos halten j^nne* ^ ^ Fall, dass er mit einer nochmaligen' j

^°"^§e^Bürgermeister will versuche, s. erfahre., was ei. Segen= entwurf^kogetj.d ^iesen^evtl^ an dem endgültigen

Ausbau der Wa*s^serleitung nichts geändert werden kann und d.^rf.

Herr

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