Akte 
Sitzung 04. November 1955
Entstehung
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Punkt 9

Straßenbenennung Verbindungsweg Koblenzerstraße/J^hnstraße.

Herr Bürgermeister gibt bekannt, dass bis jemt 2 Vorschläge eingebracht warden and zwar: ** ^ vorscmage

1 ) Westerwaldstraße,

2) Lilienthalstraße.

Als weiterer Vorschlag wird eingebracht "Grüner Weg

Zur StraSenbezeichnnng " Lilienthalstraße - gibt Herr Bürgermeister erläuternd zar Kenntnis: ^ gerumster

Jng. Otto Lilienthal war der erste Segelflieger.Am 10.8.1896 stürzte er bei einem Flagversach bei Rhinow in der Mark ab and starb an den hierhei erlittenen Verletzangen.

Die beiden anderen Straßen am Wassergraben, Jahnstraße and Fritz Blam Straße erinnern an die Begründer der Leibesübungen in Deatschland and Montabaur.

Der Wunsch auf Straß enbenennung " Lilienthalstraße " wurde von der Segelfluggrappe Montabaur vorgetragen.

Der Stadtra,t stimmt mit Mehrheit für " Westerwaldstraße I unkt 10.

3 :

Mehrkosten Wasserwerkserweiterang.

Oberrentmeister Gilles erhält das Wort zur Berichterstattung.

Die Kosten der Wasserwerkserweiterung sollten laut Kostenanschlag des ^ng.Büros Gaal vom 27.3.1954 393 100- D.M. betragen. Man hoffte damals mit einem fündigen Erfolg der Bohrungen in der "Hannappels& wiese",. Nachdem fest stand, dass am dieser Stelle ein günstiges Ergebe ni^MlrVerwarten war and man anfing, das Gelände an anderer Stelle ab= zutasten, war auch klar, dass der Kostenanschlag vom 27.3.1954 nicht mehr der Wirklichzeit entsprach.

Der neue Kostenanschlag vom 28.1 .1955 , der die Unterlage sein sollte für die Bereitstellung der Mittel für die Wasserwerkserweiterang im Rj.1955 ,bot insofern mit seiner Endsumme von 501,000 -D.M. keine Überraschung mehr. Die Stadt war in der Lage, den Betrag bereitza = stellen ,ja sogar noch darüberhinaus rund 2o 000-D.M. zusätzlich als Reserve za beschaffen.

Das überraschend gute Bohrergebnis " Jm Hain " führte dazu, die Arbeiten der Bohranlage " Jm Prinzenschlag" nicht restlos fertig za stellen. Das Jng. Büro Gaal errechnete hieraus ein Ersparnis von 91 000-DM und schlag vor, diesen ersparten Betrag für die Verlegung des vorgesehenen Hochbehälters auf das Himmelfeld und zum Bau der Ent= säuerangsanlage za verwenden

Eine schriftliche Gegenüberstellung der ersparten Beträge und der zusätzlichen Kosten bei Verlegung des Hochbehälters auf das Himmelfeld and den Bau einer Entsäaerungsanlage ging der Stadtverwal=

tang mit Schreiben vom 13.7.1955 za. . .

Jn der Stadtrat'ssitzung am 19. 8.1955 , m der Herr Dipl.Jng. Gaal dem Stadtrat persönlich berichtete, betonte er ausdrücklich, dass trotz der neuen Arbeiten der Kostenanschlag vom 28.1 .1955 nicht

überschritten würde. '

Jm September d. J. von der Fmanzverwaltui g vorgenommene uber=

Prüfung der bereits geleisteten Zahlung und noch zu erwartenden Zahlungen^ führten zu dem Ergebnis, dass die im Kostenanschlag ange= setzten Mittel 501 000- D.M. unmöglich zur Finanzierung des Gesamt - Projektes ausreichen könnten. Die Unverzüglich mit dem Jnzy.Buro Gaul aufgenommenen Verhandlungen bestätigten leider die Vermu ng n Finanzabteilung. Der von Herrn PiplomJng.Gaal und 2 seiner Mitar= beiter am 11 10 1955 persönlich überbrachte neue Kostenanschlag er =

g.T