innere Schuldendienst des Wasserwerkes. Nach eingehender Debatte war man sich darüber einig, das Wasserwerk im Rechnungsjahr 1955 von dem inneren Schuldendienst frei zu lassen. .
Nach Erläuterung der Anlagen werden die Emzelpläne 0- 9 des
Haushaltsplanes vorgetragen.
Bei Einzelplan 2 -Schulen- macht Beigeordneter fehl auf die Wiederingangbringung der Badeanlage aufmerksam. Ein neuer Beuler müsste beschafft werden. Herr Bürgermeister macht darauf aufmerksam, dass die ganze Badeanlage überholt werden muß, was mit hohen Kosten verbunden ist. Oberrentmeister Gilles macht darauf aufmerksam, dass im Rahmen des Etats Mittel nicht zur Verfügung stehen und auch unmöglich,um den Etat nicht zu gefährden , zur Verfügung gestellt werden können. Die Angele= genheit wird daher zurückgestellt.
Eine Anfrage wegen Anbringung weiterer Garderobenhaken wird durch Herrn Bürgermeister beantwortet.
Jm Einzelplan 3- Kultur- ist das Geldgeschenk an den Männergesang= verein Mendelsohn in Höhe von 1000 -D.M. besonders zu erwähnen. Der Ver= ein feiert in 1955 sein 100 jähriges Bestehen. Herr Bürgermeister würdigt die Verdienste des Vereins und hält es schon für angebracht, dem Verein zu seinem Jubiläum als Ehrengabe 1000- D.M. zu überreichen, Stadtrat Michel als Vorsitzender des Männergesangcereins Mendel = sohn dankt für die anerkennenden Worte und versichert, dass das 100 jährige Jubiläum des Vereins für die Bewohner der Stadt und darüber hi= naus ein Erlebnis werden wird.
Anschliessend an den ordentlichen Haushaltsplan erläutert Ober = rentmeister Gilles den ausserordentlichen Haushaltsplan.
Beigeordneter Fehl macht sich zum Sprecher des Stadtrates und dankt der Verwaltung für den nach ausgiebiger Durcharbeitung aufge = stellten Haushaltsplan und die klaren und ausführlichen Darlegungen des Oberrentmeisters.
Bürgermeister Kraulich dankt für die anerkennenden Worte des Herrn Fehl und macht darauf aufmerksam, dass die Stadt vielleicht in diesem Jahre noch vor andere Aufgaben gestellt werde, deren Ausmaße ihr jetzt noch nicht bekannt sind. Zur Regelung des Verkehrs im Stadtgebiet habe bei dem Herrn Landrat eine Besprechung stattgefunden, die auch wie= der neue Frobleme aufgerollt habe,
Oberrentmeister Gilles verliesst sodann die Haushaltssatzung für das Rechnungsjahr 1955 der Stadt Montabaur.
Hiernach wird der Haushaltsplan
im ordentlichen Haushaltsplan im außerordentR.Haushaltsplan
in den Einnahmen auf 1 046 180 ,—D.M. in den Einnahmen auf 323 700-DM in den Ausgaben auf 1 046 180,—D,M in den Ausgaben auf 323 700-DM festgesetzt. Für die Flüssigkeit der Stadtkasse wurde ein Kassenkre = dit von 100 000- D,M. ^estgelegt.Gesamtbetrag der Darlehen 210 000-DM. v, genehmigt der Stadtrat die Satzung und ist der Haus=
haltiS" für das Rechnungsjahr 1955 in der vorliegenden Form einstimmig angenommen.
Der Stadtrat beschliesst weiter einstimmig:
Der Stadtrat beschließt in Anbetracht der starken finanziellen Be = lastung des Wasserwerks für alle von der Stadt dem Wasserwerk gegebe=
Darlehen für das Rechnungsjahr 1955 die Zinsen auf 0 % herab und die Tilgung auszusetzen.
Vor Erläuterung der Haushaltspläne^ für die Stiftungen folgt
Beschlußfassung über Darlehensaufnahme.
a) Aufnahme eines Darlehens von 60 000,—D.M. für den Wohnungsbau.
Das evgl. Hilfswerk erstellt auf der Wölfchesbitz 2 X 8 Wohnungen. Die Stadt wurde gebeten, bei der Finanzierung behilf = lieh zu sein. Die Zusatzversorgungskasse Wiesbaden hat der Stadt
ein

