Betreffs der Kraitstromversorgung der Wasserversorgungsanlage ngt Verwaltung ein Angebot bei der Kevag einge^olt, das zwar unspe= zifiziert ist, sic-^* aber auf 120 000-D.M. beläuft. Es war dieses eine böse Überraschung. Mit einem solc" ^onen Betrage hatte die Ver = waltung nic-^-t. gerechnet. Ein weiteres Angebot wird noch durch Herrn Diplom Jng. Gaul eingeholt.
t'ber die Finanzierung werden nähere Angaben, im nichtöffentlichen Teil der Sizung gemacht.
d) Schreiben des Herrn Mathias Eulberg.
Herr Bürgermeister gibt das Dankschreiben! des Herrn Eulberg auf die geldliche Zuwendung zu seinem 25.jährigen Dienstjubiläum bekannt.
e) Wappen der Stadt.
Die Segelfluggruppe Montabaur hat mit Schreiben vom 2.3. d.J. den Antrag gestellt, das Wappen der Stadt am Runpf des Segelflugzeuges anbringen zu dürfen.
Einstimmig ist der Stadtrat einverstanden.
f) Stadtrat Weimer macht den Vorschlag am Elingelberg eine Treppe zu bauen, dass man über dieselbe zur Fritz Blum Straße gehen kann. Herr Weimer ist der Ansicht, dass dieses ohne einen größeren Geldaufwand möglich sein wird.
Herr Bürgermeister hält den Vorschlag für gut und gibt gleich= zeitig zur Kenntnis, dass auch endlich die Straßen, die efem nauvereh noch gehörten, durch notariellen Vertrag in das Eigentum der Stadt übergegangen sind.
mit dieser Mitteilung ist die öffentliche Sitzung beendet.Herr Bürgermeister dankt den Bürgern und den Herren der Fresse für ihre Teilnahme an der Sitzung. Alle im Zuhörerraum anwesenden Personen verlassen den Sitzungssaal. Es folgt eine kleine Pause.
Es ist nun zu beschliessen , ob die unter nichtöffentlicher Sitzung angesetzten Punkte , in öffentlicher oder nichtöffentlicher Sitzung zu behandeln sind.
Einstimmig beschliesst der Stadtrat, sämtliche Funkte in nicht = öffentlicher Sitzuug zu behandeln.
Bürgermeister Kraulich stellt nach dieser Abstimmung die - Öffentlichkeit wieder her. Da keine Person im Zuhörerrauin erscheint, folgt die nichtöffentliche Sitzung.
B. Nichtöffentliche Sitzung.
Punkt 1
Änderung des Hauungsplanes.
Wegen der Deckung der Kosten für die Kraftstromleitung der Wasserver sorgungsanlage hat eine ausführliche Besprechung mit den Herren Beigs ordneten, sowie Herrn Forstmeister Winterfeld stattgefunden.
Es ist für die Stadt unmöglich , für den Wasserleitungsbau noch weitere Darlehen aufzunehmen. Die Gelder , die die Stadt bis jetzt dem Wasserwerk gegeben hat, werden im kommenden Jahr weder verzinst noch amortisiert werden. Mit Herrn Assessor König wurde die Angelegt" heit des Wasserwerks eingehend besprochen, Von Jahr zu Jahr muss ei* mittelt werden, was das Wasserwerk leisten kann. Jm übrigen muss alh versucht werden,zu erreichen , dass das Wasserwerk körperschaftsste? erfrei bleibt.
Uhi die Kosten der Kraftstromleitung der Wasserversorgung anlage finanzieren zu können, hat die Stadtverwaltung einen Antrag auf Genehmigung eines Sonderhiebs gestellt und in dem Antrag betont, dass die Verwaltung sich stets von dem Gedanken leiten ließ nicht 3%
aus dem Walde zu nehmen ' sondern alle Gelder die forstwirtschaft-
lieh.

