Akte 
Sitzung 11. Dezember 1953
Entstehung
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Bürgermeister Kraalich bittet diesen Punkt von der Tagesordnung ab-

zjasetzen.gg Unklarheiten betreffs Grundstücksgröße entstanden,

die vorerst za klären sind. Es ist nicht klar, ob die Kiesgrabe in das Grandstück des Josef Böckling hineinragt , oder ob dieser ein Stück Acker bestellt, das noch zar Kiesgrabe gehört. Um spätere Un= stimmigkeiten za vermeiden, maß Klärung erfolgen.

Einstimmig ist der Stadtrat mit der Absetzang des Panktes von der Tagesordnang einverstanden.

Behandlnng der Einsprüche gegen Bebaaangsplan Peterstorstraße/ Gelbachstrasse ( Auf dem Kalk.)

1) Einsprach Wilhelm Cremer, Rechtsanwalt,Düren.

Herr Cremer hat seinen Einsprach gegen den Bebaaangsplan nar vorsorglich eingelegt. Die Begründang hierza sollte apä= ter folgen. Ohne Begründang hat der Einsprach keine Rechts= Wirksamkeit and kann somit bereits aas diesem Grande als er= ledigt angesehen werden.

Die Verwaltung schlägt daher vor, den Einsprach abzawei:

Der Bauausschuss hat sich in seiner Sitzang vom 7.12,] 1953 dem Vorschlag der Verwaltung angeschlossen.

Einstimmig schliesst sich der Stadtrat ebenfalls dem Vorschlag der Verwaltung an.

2) Einsprach Paal Hübinger ,Montabaur.

Herr Bürgermeister verliest den Einsprach and seine Bei gründang.and bemerkt hierza folgendes:

Herr Hübinger wird durch den Bebauungsplan keinesfa!! schlechter gestellt, vielmehr steigt sein Grundbesitz im #]

Der Bauausschuss empfiehlt den Einspruch zurückzuwej sen, da Hübinger erst durch den genehmigten Bebauungsplan nach Umlegung des Geländes, baureifes Gelände erhalten ks Einstimmig schliesst sich der Stadtrat dem Vorschlag an.]

3) Einspruch Bruno Piwowarsky, Montabaur .

Es ist nicht möglich das Grundstück des Herrn Piwow^ bei der Umlegung in der alten Form zu erhalten. Herrn Piwc ky entsteht.dadurch kein Schaden, es ist zawr ein Tausch dem Nachbargrundstück erforderlich, aber Piwowarsky erhall] nach wie vor ein Baugrundstück für ein Eigenheim zu erriclj

Die Verwaltung schlägt vor den Einspruch abzuweisen.

Der Bauausschuss empfiehlt, dem. Vorschlag der Verwal] anzunehmen.

Einstimmig stimmt der Stadtrat dem Vorschlag der Ver] waitung zu.

4) Einspruch RechtsanwaltThome Montabaur.

Thome der im Oktober 1944 in Koblenz total aasgeboml) wurde, begründet seinen Einspruch damit , das Grundstück s] für ihnseine Ehefrau ein Rückhalt fürs Alter sein. Er will dj Grundstück selbst bewirtschaften und aus dem Garten seint^ Bedarf an Kartoffeln, Gemüse Obst usw. ziehen.

Bürgermeister Kraalich erklärt hierzu, dass Thomtl nach der Umlegung des Geländes die ursprüngliche Größe st] nes Gartens wieder erhält, Dadurch dass das Gelände dannj Bauplatz gilt, kommt eine bedeutend höhere Bewertung in Fj Der Bauausschuss empfiehlt die Abweisung des Ej spruchs, da Thöme nach Umlegung des Geländes die Ursprung] liehe G-pöße seines Gartens wieder erhält, dieser jedoch d]

als Bauplatz gilt und nach Umlegung der Strasse bebaut n muss.