Akte 
Sitzung 04. Dezember 1953
Entstehung
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Angelegenheit nun endlich aus der Welt geschafft wird, stimmt seine Fraktion dennoch dem Grundstückskaut und zwar zu dem angesetzten Preis von zusammen 25- D.M. je Rute zu.

Die Fraktionen der CDU u. FDP schliessen sich an.

... einstimmig beschliesst daher der Stadtrat den Ankauf der

für den Ehrenhain erforderlichen Grundstücke.

Die Stadtratsbeschlüsse vom 18. 10 .1951 und 14.8.1952= weit sie den Grundstückstausch betreffen, werden aufgehoben.

Punkt 2

Ausgrabung und Überführung von Soldaten, die auf dem vorl. Ehrenfriedhöfen der Stadt beerdigt sind, in die Heimat.

Der Stadtrat hat am 13. März 1948 folgendes beschlossen:

Die Ausgrabungen auf den Ehrenfriedhöfen der Stadt bringen laufend nur Unordnung in die Amlagen. Mit Ende Dezember 1948 werden die Ausgrabungen eingestellt.

Einzelne Angehörige der auf den Ehrenfriedhöfen beerdigten Soldaten haben Antrag auf Ausgrabung und Überführung ihrer Angehörigen in die Heimat gestellt. Bisher mussten die Anträge abgelehnt werden. Nun ist Gelegenheit gegeben diesen Anträgen zu entsprechen mit der Maßgabe, dass sämtliche Kosten der Ausgrabung und Überführung einsc$.l. Sargbeschaffung zu Las= ten der Antragsteller gehen.

Durch die allgemein vorzunehmende Umbettung sämtlicher Soldaten auf den Ehrenhain, kann diesen Anträgen jetzt stattge= geben werden. Hierzu gibt der Stadtrat einstimmig seine Zu = Stimmung. Jst der Ehrenhain endgültig angelegt, hört jede weitere Ausgrabung von selbst auf.

Punkt 3

{Grundstückskaufangebot Böckling- Schwickert.

Der Landwirt Schwickert bietet im Aufträge seines Schwier gervaters, Landwirt Adam Böckling, der Stadt eine Grundstücks^ parzelle * Auf der Wölfchesbitz " Flur 31,Nr,4202, Größe 26,19 ar zum Kauf an. Schwickert verlangte je Rute 5o- D.M.

Die Verwaltung hat sich bisher ablehnend verhalten .

Herr Bürgermeister, der in der Angelegenheit berichtet, hält es nach reiflicher Überlegung und Beratung doch für besser, das Grundstück zu erwerben. Es ist sch&n richtig, wenn die Stadt über Baulandreserven verfügt. Nachfragen sind genug vorhanden , um die Grundstücke möglichst schmmll wieder los zu werden. Jmmerhin ist es möglich, dass das Land in nicht allzu= ferner Zeit an die Stadt herantritt, wegen eines Bauplatzes zum Neubau eines Gymnasiums.

Einstimmig tritt der Stadtrat der Ansicht Bes Bürgermeis= ters bei. Den Preis je Rute 5o-D.M. hält Herr Bürgermeister für zu hoch. Der Kaufpreis darf 4o-D.M. je Rute nicht über = schreiten.

Einstimmig gemehmigt der Stadtrat de(%n Kauf des Grundstücks Gemarkung Montabaur Flur 31 Nr.42o2 Größe 26,19 a.r zum Preise bis höchstens 4o,- D.M. je Rute.

Punkt 4.

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Antrag in Grundstücksangelegenheit Oster.

Mit der Grundstücksangelegenheit Oster befasst sich die Verwaltung sowie der Stadtrat seit Jahren. Herr Bürgermeister gibt fürjdiejenigen Mitglieder des Stadtrates, die nicht dem früheren Stadtrat angehörten einen kurzen Überblick über die Angelegenheit. Seit 3 Jahren wird bereits ein Prozess geführt. Durch Urteil des Landgerichts Koblenz vom 10.10.1953