Akte 
Sitzung 11. Juni 1953
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Beschlussfassung über den Erwerb des Hauses Kullmann Ecke Kleiner Markt/Steinweg.

Herr Bürgermeister führt aus , dass es mit der Zeit erforderlich ist zur Öffnung des Steinweges das Haus Kul^ mann- Besitzer Geschw.Janke- sowie das Haus Dommermuth§ lieh zu erwerben und abzureißen. Der Stadtrat , der ein stimmig die Notwendigkeit anerkennt , bevollmächtigt Hern Bürgermeister mit den derzeitigen Eigentümern sofort in V^ handlungen zu treten. Die Höhe der Preisangebote wird Herrn Bürgermeister überlassen.

Jm Anschluss an diesen Punkt macht Herr Bürgermeister dem Stadtrat den Vorschlag, die Fabrik Philipp! von dem jetzig Besitzer Schumacher käuflich zu erwerben und in Wohnungen auszubauen. 12 bis 15 Wohnungen könnten hierdurch geschalt werden. Um die dringendsten Wohnungsfälle erledigen zu kör* und auch das Haus Schloss bis Ende d. J. räumen zu können.) wären diese Wohnungen nur zu begrüßen.

, . n .. Stadtrat , der dieses einstimmig anerkannt bevollmächtigt Herrn Bürgermeister mit Herrn Schumacher au" schnellstem Wege in Verbindung zu treten und über den Erwe& zu verhandeln.

selbst sind hierzu nicht abgeneigt. Für die Stadt würde Ansiedlung in diesem Distrikt insoweit einen Vorteil bede§ ten, dass der Bau einer Wasserleitung sich erübrigen würdS Die dort neu gepfäanzten Fichten und Lärchen könnten evtl nach dem Aufforstungsteil des Körlen umgepflanzt werden.

Der Stadtrat der einstimmig die Ansiedlung der Kan$ Werke begrüsst, hat nun zu beschliessem, zu welchem Preis ! das Gelände an die Kamax-Werke abgegeben werden soll. An^ dieser Frage darf die Ansiedlung keineswegs scheitern.' Nach kurzer Debatte erklärt Herr Beigeordneter Pehl, er schlage vor Herrn Bürgermeister Kraulich dahingehend zu bevollmächtigen, dass er über die Bereitstellung des Land^ freie Handhabe habe. A

Einstimmig ermächtigt der Stadtrat den Bürgermeistern, die Verhandlungen weiterzuführen in dem Sinne, dass für d§ Stadt der günstigste und vorteilhaftste Abschluss erzielt)^ wird. An einer evtl, kostenlosen Abgabe des Landes soll, die Angelegenheit nihht scheitern.

Punkt 7

Vergebung verschiedener Strassenneubauten.

Durch den Ausbau der Gasleitung ist auch in den Kanalisations-und Strassenbauarbeiten in der Jahnstrasse, Strasse B Sommerwiese, Fritz Blumstraße, Friedensstrasse Rossbergstrasse ein ganz anderes Bild eingetreten. Die ; Wasserleitung wird mit der Gasleitung in einem Graben v# legt. An den Grabenaushubkosten beteiligt sich die MittelS rheinische Energieversorgung mit 2/5. Auf Grund dieser^ neuen Sachlage dürfte die Ausschreibung der Arbeiten vom n 5,1953 aufzuheben und nunmehr neu zu erfolgen haben .Nam dem Herr Bürgermeister auf die gesetzlichen Bestimmungen § Anwendung der VOB hingewiesen hatte und auch darauf hinwH dass es richtig ist ab und zu auch auswärtige Unter =f nehmer und Handwerker bei der Vergebung von Arbeiten zu t§

rück