Punkt 3
Baugrundstück in der Peterstorstrasse ( Schulgarten)
Um das Schulgrundstück in der Peterstorstrasse be=
^ werben sich der Schreinermeister Aloys Weyand und der
^ Dachdeckermeister Josef Müller. Der Dachdeckermeister
r-r- Josef Müller bietet für das ungefähr 8 ar große Schul=
2. grmndstück ein ebenfalls am Peterstor gelegene 7,6o ar
großes Grundstück an. Der Schreinermeister Aloys Weyand bietet der Stadt für das Schulgrundstück ein Grundstück " Auf der Wölfchesbitz",Flur 31,Parzelle 44/5o36 = 17,48 ar an, Jn beiden Fällen müsste ein Wertausgleich erfol= gen. Das Angebot Weyand ist für die Stadt von besonderem J^teresse, da durch den Erwerb des Grundstückes " Auf der Wölfchesbitz " die Stadt ihre Umlegungsmasse für die Umlegung " Auf der Wölfchesbitz " erheblich vergrößert und sich dadurch bei der Umlegung erheblich besser stellt. Da die Umlegung im kommenden Monat durchgeführt wird,ist die Entscheidung des Stadtrates umgehend erforderlich.
Weyand hatte sich bereits in der R.M.Zeit um den Erwerb des Grundstückes bemüht. Jn der Stadtrats = Sitzung vom 2o. Mai 1948 hatte der Stadtrat beschlossen*
" Die Eintragung des Vorkaufsrechtes wird abge= ) lehnt, Weyand wird jedoch für den Fall des Verkauf des Grundstückes als Bauplatz, als Käufer an erster Stelle zugelassen."
Nach kurzer Debatte fasst der Stadtrat einstimmig folgenden Beschluss:
Der Schulgarten an der Peterstorstraße wird an den Schreinermeister Aloys Weyand in Montabaur verkauft. Preis je Rute i2o- D.M. Weyand erhält für das Gelände auf der Wölfchesbitz einen Rutenpreis von 45,- D.M. Herrn Weyand wird zur Auflage gemacht, dass wenn das Grundstück vor der Bebauung durch i^n wieder verkauft werden soll, es nur an die Stadt Montabaur verkauft werden kahn, ohne dass er das an die Stadt verkaufte Grundstück " Auf der Wölfchesbitz " zudck verlangen kann.
Punkt 4
Bericht über den Stand der Verhandlungen mit der Kevag über den Verkauf des Hauses Schloss, Steinwegstrasse. ^
Bürgermeister Kraulich berichtet über die am 9.Juni ^ 5 d. J.mit Herrn Direktor Jansen geführte^ Verhandlung. An=
^ wesehd waren noch Oberingenieur Lange und von Seiten der
Stadtverwaltung, Stadtbaumeister Massfeller und Stadtrent= meister Gilles. Eine Niederschrift , die Herr Bürgermeister verliest, gibt den genauen Hergang der Verhandlung be = kannt. Direktor Jansen bot im Aufträge der Kevag einen Kaufpreis von 30 000- D.M. an, demgegenüber belief sich die Preisforderung der Stadt ursprünglich auf 35 000 -D.M. Den Mehrbetrag = 5000-D.M. zu halbieren-Vorschlag des Herrn Bürgermeisters- führte zu keiner Einigung.
Der Stadtrat hat nun zu entscheiden, ob das Haus für 30000-D.M. abgegeben werden soll, oder welcher Xerkaufspreis verlangt wird.
Nach kurzer Debatte, an der sich alle Fraktionen beteiligen beschließt der Stadtrat einstimmig das frühere Haus Schloss zum Preise von 32 000-D.M. an die Kevag zu verkaufen.
Punkt 5

