Punkt 8 Verschiedenes
Quelle des Sauerborns an der Wirzenbornerstrasse.
Die Presse hat in der letzten Zeit größere Ausfuhr) über den wieder entdeckten Sauerborn in dem Bach an der Wirzenbornerstrasse gebracht. Dieses zu Tage treten des borns ist der Verwaltung schon seit längerer Zeit bekannt, Es ist wohl darauf zurückzuführen, dass bei der letzten Fassung die Quelle nicht restlos gefaßt werden konnte undif sie sich nunmehr einen neuen Ausweg unterhalb der Strasse * in dem Bachbett gesucht hat. Die Kosten für die evtl.Fassu und Neuanlage des Sauerborn schätzt Herr Bürgermeister at 1500&- bis 2o 000- D.M. Die frühere Brunnenhalle wieder he zurichten , ist nicht mehr möglich. Die staatliche Verwall die den Raum für eigene Zwecke benötigt, ^ist kaum mehr bejj reit die Halle wieder an die Stadt zu vermieten. Auf der deren Seit hatte das^Wasser durch das Hochziehen ins Gebüc] zur Brunnenhalle viel an seiner Güte verlören.
Die Verwaltung ist der Ansicht, dass die Stadl) vorerst dringendere Probleme wie Beschaffung von Wohnungeji usw.zu erledigen hat. Herr Bürgermeister schlägt daher von die Angelegenheit zurückzustellen. Einstimmig schliesst sl! der Stadtrat diesem Vorschlag an.
Punkt 8 Verschiedenes
Errichtung eines Kreuzes auf der Höhe des Roßberger Wäldchens zum Gedächnis der Toten der Heimatvertriebenen.
Herr Bürgermeister führt aus, dass das Kreuzj aus der alten Friedhofskapelle auf dem Plateau des Roßberger Wäldchens auf ge stellt worden ist. Dankenswerterweise muss hiei zu bemerkt werden, dass mit der Errichtung des Kreuzes keine Kosten entstanden sind bezw. noch entstehen. Hiesige Unter = nehmer und Handwerker machen die Arbeiten kostenlos. OberfÖrl Reifenberger wird durch die städt. Kulturarbeiter die Anlagen] um das Kreuz herum ahlegen lassen, Ruhebänke asw.
Die Anlage mit dem Kreuz ist als Gedächnisstätte der Toten der Heimatvertriebenen gedacht. Es soll uns aber ein Mahnmal sein und uns immer an die Gebiete erinnern, die n&ch von uns getrennt sind. Uns soll es eine Verpflichtung se&n un] den kommenden Geschlechtern an Gedenken an diese Zeit .
Sobald die Arbeiten fertig gestellt sind, wird die Ei weihung der Gedächnisstätte erfolgen. Einladungen an den Stad] rat , Heimatvertriebene usw. ergehen rechtzeitig.
Stadtrat Mahn dankt im Namen der Heimatvertriebenen die Errichtung dieser Gedächnisstätte. Auch von Seiten der Bi matvertriebenen war die Errichtung einer Gedächnisstätte ge plant. Leider standen die nötigen Geldmittel nicht zur Verfü Einstimmig stimmt der Stadtrat der Errichtung der Ged*! nisstätte zu.
Punkt 8 Verschiedenes.
Einweihungsfeier des Kehrein-Denkmals.
Bürgermeister Kraulich gibt zur Kenntnis , dass 18 . Juli d. J. das Denkmal in einer Feierstunde in der früh] Aula des Lehrerseminars, jetzt Sitzungssaal der Kreisverwal tung,eingeweiht wird! Zu dieser Feier, die in einem kleinen Rahmen gehalten wird, werden auch die Lehrer des Kreises s( wie der Stadtrat eingeladen.
Der Stadtrat ist mit dieser Regelung einstimmig eicj verstanden,

