Akte 
Sitzung 16. Dezember 1955
Entstehung
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Punkt 5 Verschiedenes

Stiitung eines Preises zum 50 jährigen Jubiläum des Brieftauben­klub " F a 1 k e " Montabaur.

Der Kreisverband Rhein-Lahn veranstaltet aus Anlaß dieses Jubi­läums am 6., 7. und 8. Januar 1956 in der städt. Turnhalle in Montabaur eine Siegertauben-Ausstellung.

Die Verwaltung schlägt vor, von Seiten der Stadt einen Preis zu stiften und. zwar etwa in Höhe von 50, DM.

Einstimmig gibt der Stadtrat seine Zustimmung. Da im Haushalts­plan 1955 keine Mittel mehr zur Verfügung stehen, ist der Betrag im Nachtragshaushaltsplan 1955 bereitzustellen.

Punkt 5 Verschiedenes

Dankschreiben des Bürgermeisters der Gemeinde Heilberscheid an

die freiwillige Feuerwehr Montabaur.

Herr Bürgermeister gibt das Schreiben in dem lobend der schnelle und vorbildliche Einsatz der freiw. Feuerwehr Montabaur bei dem Großbrand am 29.10.1955 hervorgehoben wird, bekannt. /V

Herr Bürgermeister führt noch aus, daß wir wirklich auf unsere^ Feuerwehr stolz sein können. Sie stellt voll und ganz ihren Mann' und ist stets in kürzester Zeit einsatzbereit.

Der Stadtrat erkennt dieses einstimmig an und bittet,den Bürger­meister, auch von Seiten der Stadt Montabaur der freiw. Feuerwehr Montabaur ein besonderes Lob auszusprechen.

Stadtrat Weimer weist daraufhin, daß es gerade nicht schön aus­sieht, wo nie Kevag das frühere Haus Schloss am Steinweg abgeris­sen hat. Zudem sei der Weg zum Juxplatz durch den dort angefahre­nen Lehm bei schlechtem Wetter kaum zu begehen. Vielleicht könnte dieser Übelstand beseitigt werden.

Bei dieser Gelegenheit gibt Herr Bürgermeister die Gründe bekannt, die den Neubau bisher behinderten. Die Kevag soll jedoch gebeten werden, den Platz durch eine Umzäunung zu sichern und für die Be­seitigung der weiteren Mißstände zu sorgen.

Beigeordneter Pehl bittet darum, daß in der Eichendorffstraße ein Fußweg angelegt wird, da die Straße bei schlechtem Wetter nicht begehbar sei.

Bürgermeister Kraulich sagt zu, entsprechende Anweisung zu geben.

In Zukunft wird es jedoch erforderlich werden, daß jeder der an . einer noch nicht ausgebauten Straße baut einen Schriftsatz unter­schreibt, daß er keine Ansprüche bezüglich Straßenbau und Beleuch­tung stellt.

Mit diesem Punkt ist die öffentliche Sitzung beendet. Die im Zuhörer- raum anwesende Person sowie die Vertreter der Presse verlassen den Sitzungssaal.

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