Montabaur, den 19. Dezember 1955 Bericht über die Stadtratssitzung vom 16. Dezember 1955.
16.12. 1955
17. .3! 1956
9.
1956^
Anwesend waren unter dem Vorsitz von Bürgermeister Kraulich, die Beigeordneten Behl und Hannappel,
die Stadträte: Weimer, Decker, Burg, Intra, Scheidt, Altenhofen,
Schmidt, Kuntermann und Ratz.
Entschuldigt fehlten die Stadträte:
Morschheuser, Hartert, Midiei, Frl. Seepe, Eberz, Mahn, Germann, Rothbrust und Orth.
Um 17,15 Uhr eröffnet Herr Bürgermeister die Sitzung. Er stellt zunächst fest, daß zur heutigen Sitzung form- und fristgerecht geladen wurde und der Stadtrat gerade noch beschlußfähig ist. Sodann begrüßt er die Anwesenden, Presse usw.
Bevor in die Tagesordnung eingetreten wird, widmet Herr Bürgermeister den Verstorbenen:
Stadtinspektor i.R. Anton Backes und Landrat i.R. Heinrich Roth
einen kurzen Nachruf.
Backes stand von 1918 bis 1946 in Diensten der Stadt Montabaur. Lange Jahre war er Standesbeamter.
Heinrich Roth leitete von Mitte 1926 - November 1933 und von Ende März 1945 - 1946 als Bürgermeister die Geschicke der Stadt Montabaur. Beiden legte Herr Bürgermeister Kraulich am Grabe einen Kranz nieder und gedachte ihrer in ehrenden Worten.
Herr Bürgermeister bittet die Anwesenden, zum Gedenken sich von den Plätzen zu erheben.
Bevor in die Tagesordnung eingetreten wird, ist die Vereidigung und Einführung des 2. Beigeordneten vorzunehmen.
In der Stadtratssitzung vom 4. 11. 1955 wurde der Stadtrat, Herr Kaufmann Otto Kuntermann zum 2. Beigeordneten gewählt. Das Landratsamt hat mit Schreiben vom 7. Dezember d.J. gegen die Wahl keine Bedenken erhoben.
Herr Bürgermeister nimmt die Vereidigung vor und händigt Herrn Kuntermann anschließend die Ernennungsurkunde zum 2. Beigeordneten und somit zum Ehrenbeamten der Stadt Montabaur aus.
Es folgt:
A. öffentliche Sitzung.
Punkt 1
Jahresrechnung 1954.
Herr Bürgermeister erteilt Herrn Oberrentmeister zu diesem Punkt das Wort zur Berichterstattung.
In kurzen Umrissen entwickelt Herr Gilles ein genaues Bild über die Jahresrechnung 1954. Hierbei erläutert er ausführlich, wodurch einmal die Mehreinnahmen bzw. Mehrausgaben bedingt waren.
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