Veranschlagt sind die Kosten der Brücke mit 22.000,— DM
Die Kosten der Kanalisierung mit 80.000,— DM
An den Kanalisationskosten soll sich das Land, der Kreis und auch die Stadt Montabaur beteiligen.
Wann das Projekt durchgeführt wird, steht noch nicht fest. Vorerst sind die Pläne aufzustellen und die Finanzierung sicherzustellen.
Mit diesem Punkt ist die öffentliche Sitzung beendet. Die Herren der Presse verlassen den Sitzungssaal.
Es ist nun zu beschließen, ob der Dringlichkeitsantrag des Bürgermeisters, Vergebung der Straßenbauarbeiten, in nichtöffentlicher oder öffentlicher Sitzung behandelt werden soll. Einstimmig beschließt der Stadtrat, den Dringlichkeitsantrag, der nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt wurde, in nichtöffentlicher Sitzung zu behandeln.
Herr Bürgermeister stellt nach dieser Abstimmung die Öffentlichkeit wieder her. Da keine Personen im Zuhörerraum erscheinen, folgt die nichtöffentliche Sitzung.
Punkt 1
Vergebung der Straßenbauarbeiten.
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Für die Straßenbaumaßnahmen im Rechnungsjahr 1955 wurden 169.800,— DM festgesetzt.
Auf G-rund dessen, daß in diesem Jahr die Straßenbaufirmen sehr stark beschäftigt sind, hält es die Stadtverwaltung für ratsam, alle zu vergebenden Arbeiten in eine Hand zu legen.
Die Firma Kilian u. Söhne in Niederelbert hat den Bauauftrag für die bereits vergebenen 3 Straßen erhalten, da sie am preisgünstigsten lag.
Die Firma hat der Stadt mit Schreiben vom 25.4.1955 ein Gesamtangebot für sämtliche in 1955 festgelegten Straßenarbeiten unterbreitet, das sehr günstig ist. Wenn die Firma alle zu vergebenden Straßen- und Kanalisationsarbeiten erhält ist sie bereit, diese Arbeiten für eine Summe von 151.914,— DM abzüglich 3 % = 147.356,87DM auszuführen. Die Stadt kann dabei gegenüber der im Haushaltsplan 1955 veranschlagten Summe 22.443,13 DM einsparen.
Die Stadt hat früher schon viel mit der Firma Kilian & Söhne gearbeitet. Die Arbeiten wurden stets zur Zufriedenheit ausgeführt. Stadtrat Germann stellt der Firma auch ein gutes Zeugnis aus. P
Der Tiefbauunternehmer Gäffgen in Montabaur kann bei günstigem Angebot evtl, bei Arbeiten im Stadtwald -Wasserbaumaßnahme- berücksichtigt werden.
An der anschließenden Aussprache beteiligen sich alle Fraktionen.
Alle plädieren dafür, der Fa. Kilian & Söhne die Arbeiten zu übertragen, besonders auch, da die Firma für gute und korrekte Arbeit bekannt ist.
Stadtrat Michel macht den Vorschlag, durch Verhandlung mit der Firma Kilian & Söhne evtl, zu erreichen, daß sie, wo sie das Geld so prompt erhalte, statt 3 % einen Abzug von 5 % gewähre.
Einstimmig bevollmächtigt der Stadtrat die Verwaltung, auf dieser Basis mit der Firma Kilian & Söhne zu verhandeln. Einstimmig ist
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