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Punkt 2
Baumaßnahmen im Hospital.
Neben anderen Baumaßnahmen ist der Abbruch der auf dem Hospitalgrundstück stehenden Scheunen für das Rechnungsjahr 1955 vorgesehen. Beide Scheunen befinden sich in einem baulich außerordentlich schlechten Zustand. Die laufenden Unterhaltungskosten stehen in keinem Verhältnis zum Ertrag. Zur Zeit sind die Scheunen an die Stadt für 120,— DH im Jahr verpachtet. Unbedingt benötigt werden die beiden Scheunen auch von der Stadt nicht. Eine Nutzung der Scheunen durch den Hospitalfonds selbst kommt wohl nie mehr in Frage. Die Verwaltung schlägt daher vor, beide Scheunen abreißen zu lassen und auf dem sich ergebenden freien PAa-te Gelände einen Ruheplatz für die Insassen des Altersheimes zu schaffen, der in den Vormittagsstunden auch als Spielplatz für die Rinder des Rindergartens genutzt werden kann.
Für den Abbruch der Scheunen sind im'Etat des Hospitalfonds 1.250,— DH eingesetzt. Es liegt nun im Interesse des Altersheimes sowie auch des Rindergartens, daß mit den Abbrucharbeiten schnellstens begonnen wird. Die Verwaltung bittet daher, diese Maßnahme als Vorausnahme aus dem Etat des Hospitalfonds bereits jetzt zu genehmigen. Der Ertrag des alten Holzes aus dem Abbruch wird auf 350,— DH geschätzt.
Einstimmig faßt der Stadtrat folgenden Beschluß:
Dem Abbruch der'Hospitalscheunen im Rahmen der im Haushalt des Hospitalfonds für das Rechnungsjahr 1955 bereitgestellten Geldmittel in Hohe von 1.250,— DH wird zugestimmt.
Punkt 3
Neudruck eines Prospektes der Stadt Montabaur und des Gaststättenverzeichnisses .
Die Prospekte der Stadt Montabaur gehen zu Ende und ist es dringend an der Zeit, eine Neuauflage in Druck zu geben. Seit Wochen werden nur noch die wichtigsten Nachfragen befriedigt, damit der alte Bestand bis zum Neudruck reicht.
4 bekannte Druckereien haben Angebote eingereicht.Bei einer 'Auflage von 20.000 Stück liegen die Preise von 2.260,— DM bis 5.040,— DH.
Das teuerste Angebot kommt für die Stadt nicht in Frage, aber auch das billigste soll nicht unbedingt genommen werden.
Es muß an erster Stelle auf gutes Papier und auf saubere Ausführung gesehen werden. Das Prospekt muß eine gute Reklame für die Stadt sein.
Die einzelnen Fraktionen schließen sich den Ausführungen des Bürgermeisters an.
Als Vorausnahme aus dem Haushaltsplan 1955 genehmigt der Stadt- rat einstimmig, daß das neue Prospekt in Druck gegeben wird.

