Akte 
Sitzung 01. April 1955
Entstehung
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großes Interesse an dem Erwerb des Landes. Die Gesamtfläche, be­läuft sich auf 91,92 ar. Bei einem Kaufpreis von 6, DH je Rute beträgt der Kaufbetrag zusammen 2.206,08 DM. Hierzu kommen die No­tariats- und sonstigen Kosten. Mit der Mehrzahl der Grundstücks­eigentümer kann sofort der Kauf abgeschlossen werden. Bei einzel­nen ist das Vormundschaftsgericht noch einzuschalten.

Einstimmig beschließt der Stadtrat:

Die Verwaltung wird beauftragt zum Preise von 6, DM je Rute die freiwerdenden Grundstücke im Feldgemarkungsdistrikt "In der Marsch­wiese" für den Hospitalfonds aufzukaufen. Notariats- und sonstige Kosten trägt die.Stadt Montabaur.

Punkt 3

Personalangelegenheiten.

Stadtinspektor Karl Kunst kann am 10. April d.J. auf eine 40 jährige ununterbrochene Tätigkeit bei der Stadtverwaltung zurück­blicken. Herr Bürgermeister schildert kurz seinen Werdegang. Alle im Stadtrat, so schließt Herr Bürgermeister seine Ausführungen, wissen was wir an Herrn Kunst haben. Eine Ehrenurkunde, ausgestellt durch den Herrn Ministerpräsidenten der Landesregierung, wird Herrn Kunst zu seinem Dienstjubiläum durch den Herrn Bürgermeister ausgehändigt.

Es ist beabsichtigt, Herrn Kunst eine Ehrengabe von 200, DM, wie es auch beim Kreis üblich ist, zu überreichen. Außerdem soll ihm eine Ehrenurkunde, unterschriftlich vollzogen durch den Bür­germeister und den 3 Beigeordneten,* übergeben werden.

Beigeordneter Pehl ist der Ansicht, daß es schöner wäre, statt einer Barzahlung ein Geschenk, etwa eine goldene Uhr zu überrei­chen. Stadtinspektor Sack als.ältester Kollege wird beauftragt, von Herrn Kunst seinen diesbezüglichen Wunsch in Erfahrung zu brin­gen.

Zur Anerkennung für seine Dienste bewilligt der Stadtrat einstimmig die 200, DM.

Punkt 3

Personalangelegenheiten.

Herr Bürgermeister gibt zur Kenntnis, daß für den ausscheidenden städt. Arbeiter Gottfried Ringer kein neuer Arbeiter eingestellt wird. Zur Entlastung des Etats des Friedhofs wird Herr Weingarten den städt. Arbeitern zugeteilt. Das Stadtbauamt teilt dann jeweils, wenn zusätzliche Arbeitskräfte benötigt werden, die Arbeiter der Friedhofsverwaltung zu.

Einstimmig ist der Stadtrat mit dieser Regelung einverstanden.

Um 19,54 Uhr ist die Stadtratssitzung beendet.