Punkt 9 Verschiedenes
Der Gewerbe- und Bürgerverein hat zur Werbung für die Weihnachtszeit
a) Anstrahlung der kath. Pfarrkirche,
b) Illumination des Rathauses beantragt.
Die kath. Pfarrkirche war bereits im vergangenen Jahr angestrahlt. Während im vergangenen Jahre von der Kevag geliehene Birnen verwandt wurden, mußten in diesem Jahre 5 Stück 1000 Watt-Birnen gekauft werden. Gesamtpreis 60,— DM.
Die Barauslagen für die Anschaffungen zur Illumination des Rathauses belaufen sich auf rd. 450,— DM. Da diese Illumination auch bei anderen Anlässen, z.B. 100 Jahrfeier des MGV Mendelsohn Bartholdy oder zur Kirmes Verwendung finden kann, erscheint diese Ausgabe gut und nützlich.
Weiterhin wird vom Landesverkehrsverband Rheinland-Pfalz in Verbindung mit der Landesregierung ein Farbtonfilm mit dem Titel "Rheinland-Pfalz Reiseland, Bäderland, Weinland" gedreht. Unter den in diesem Film berücksichtigten Städten ist auch die Stadt Montabaur vertreten. Gesamtkosten des Films 120.000,— DM. Die Landesregierung übernimmt hiervon 90.000,— DM. Die restlichen 30.000,— DM sollen die in dem Film berücksichtigten Städte und Gemeinden übernehmen. Auf Montabaur entfallen 300,— DM. Da der Film eine sehr gute Werbung für die Stadt ist, wird vorgeschlagen, den Betrag zu bewilligen.
Weiter wäre noch der Zuschuß für den Fastnachtszug bereitzustellen, was aber im Augenblick noch zurückgestellt werden kann.
Einstimmig beschließt der Stadtrat
1) für Anstrahlung der kath. Pfarrkirche 60,:— DH
2) für Illumination des Rathauses 450,— DM
3) für den Farbtonfilm 300,— DM
Zusammen \ * 810,— DM
zur Verfügung zu stellen. Der Betrag ist in den Nachtragsetat auf- zunehmen.
Mit diesem Punkt ist die öffentliche Sitzung beendet. Die Vertreter der Presse und die im Zuhörerraum anwesenden Personen verlassen den Sitzungssaal.
Uber den Punkt "Grundstückssache Oster" ist nunmehr zu beschließen, ob dieser Punkt in der öffentlichen oder nichtöffentlichen Sitzung behandelt werden soll.
Einstimmig beschließt der Stadtrat, diesen Punkt in der nichtöffentlichen Sitzung zu behandeln.
Bürgermeister Kraulich stellt nach dieser Abstimmung die Öffentlichkeit der Sitzung wieder her. Da weder die Vertreter der Presse, hoch sonstige Personen wieder im Zuhörerraum erscheinen, folgt die
Punkt 1
Grundstückssache Oster.
Oberrentmeister Gilles umreißt noch einmal kurz die letzten Geschehnisse in der Grundstückssache Oster.

